Bitkom veröffentlicht Verbraucher-Umfrage − Akzeptanz von 5G-Mobilfunkmasten ist gering

Die neueste Bikom-Umfrage beschäftigt sich mit der Akzeptanz der Deutschen zum Thema 5G-Mobilfunkmasten. Die 5. Mobilfunkgeneration (5G) bringt nicht nur hohe Geschwindigkeiten und geringe Verzögerungen der Datenübertragung. Neue Frequenzen und ein enormes Aufrüsten der Sendemasten sind darüber hinaus geplant. Keine Sorge, versichern Netzbetreiber und machen bereits Werbung für die neue Technologie. Auch Smartphone-Hersteller wollen im Laufe des Jahres Geräte herausbringen, die mit dem neuen Standard kompatibel sind. Was denken die Nutzer darüber? Haben doch zahlreiche wissenschaftliche Studien Gesundheitsrisiken durch Mobilfunk der 2., 3. und 4. Generation belegt sowie 5G bereits kritisch betrachtet. Ja, sogar vor dem Ausbau gewarnt. Laut der am 20. April 2020 veröffentlichten Bitkom-Umfrage beschäftigt das Thema die Deutschen. Wir geben Ihnen einen Überblick zu den wichtigsten Umfrageergebnissen.

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Neue internationale 5G-Review weist Gesundheitsschäden nach

Eine aktuelle 5G-Review internationaler Wissenschaftler belegt Gesundheitsschäden, die durch WLAN- und Handystrahlung der 5. Generation (5G) verursacht werden. Die Zeitschrift Toxicology Letters veröffentlichte diese Übersichtsarbeit aufgrund ihrer großen Relevanz in der Mai-Ausgabe (Band 323). Außerdem stellte Diagnose-Funk sie im ElektrosmogReport (1/2020) vor. Deshalb wollen wir im Folgenden klären, was  die beiden Publikationen und speziell die 5G-Review auszeichnet? Um diese Frage zu beantworten, betrachten wir daher die Forschungsergebnisse im Überblick.

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Neue ICNIRP-Richtlinien für EM-Strahlung

Neue ICNIRP-Richtlinien 2020 − Die Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP) veröffentlichte am 11. März 2020 neue „Richtlinien zur Begrenzung der Exposition durch elektromagnetische Felder“ im US-amerikanischen Journal für Strahlengesundheit Health Physics. Somit ersetzt diese Publikation ab sofort die Hochfrequenz- (1998) und Niederfrequenzrichtlinien (2010) der ICNIRP. Wir betrachten in diesem Beitrag die neuen Richtlinien und klären die wichtigsten Fragen.

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US-Regierung beschließt Gesetz zum sicheren 5G − Mobilfunkgrenzwerte in den USA und ihr wissenschaftlicher Diskurs

Neues Gesetz zum sicheren 5G in den USA − Am Montag, dem 23. März 2020 unterzeichnete der Präsident der USA das Gesetz „Secure 5G and Beyond Act of 2020“. Demnach muss unter anderem eine Strategie entwickelt werden, um die Sicherheit mobiler Telekommunikationsinfrastruktur und -systeme der nächsten Generation (5G) in den Vereinigten Staaten zu gewährleisten und zu maximieren. Auf welchen Entwicklungen beruht die Gesetzesankündigung der US-Regierung? Um die Frage zu beantworten, geben wir im Folgenden einen Überblick über bisherige Regelungen von Strahlenschutzgrenzwerten in den USA und dem derzeitigen Diskurs in Wissenschaft und Forschung zu diesem Thema.

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Weltgesundheitsorganisation (WHO) kündigt Neueinstufung von EMF-Risiko an − Londoner 5G-Konferenz unterstreicht Dringlichkeit

Am 31. Mai 2011 entschied das Komitee der WHO-Krebsorganisation, die IARC (International Agency for Research on Cancer), dass elektromagnetische Felder (EMF) für Menschen „möglicherweise krebserregend“ sind. Diese Einordnung bedeutet, dass es nach Einschätzung der IARC begrenzte Hinweise auf eine krebserregende Wirkung hochfrequenter elektromagnetischer Felder für den Menschen gibt. Nun will die WHO das EMF-Risiko für unsere Gesundheit neu einstufen vornehmen. Da moderne Technologieentwicklungen stetig wachsen, ist dies zwingend notwendig.

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Strahlenschutzgrenzwerte − Wie entstanden sie und warum sind sie veraltet?

Zahlreiche Studien belegen Gesundheitsrisiken durch nichtionisierende elektromagnetische Strahlen. Bereits 2002 unterzeichneten 1.000 Ärzte weltweit den Freiburger Appell, in dem sie die Ärzteschaft, das Gesundheitswesen, die Politik und die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren wollten. 2015 forderten schließlich auch 194 Wissenschaftler aus 39 Ländern in einem Appell an die Vereinten Nationen (UNO), deren Mitgliedstaaten und die Weltgesundheitsorganisation (WHO), sich mit den Gesundheits- und Umweltrisiken der steigenden Strahlenbelastung zu befassen, die Öffentlichkeit aufzuklären, Vorsorgemaßnahmen zu treffen und Richtlinien zu verschärfen. Die Aufruhe ist völlig unbegründet, versichern jedoch die Strahlenschutzbehörden. Denn empfohlene Strahlenschutzgrenzwerte sollen uns ausreichend schützen. Doch woher stammt diese Sicherheit, wenn der Aufschrei der Experten immer lauter wird?

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Was ist die spezifische Absorptionsrate (SAR)? − Sicherheits- und Gesundheitsbedenken

Sie und ich sind nur zwei der fünf Milliarden Handynutzer da draußen. Unsere Telefone sind für uns zur täglichen Notwendigkeit geworden. Haben Sie sich jemals gefragt, wie viel Strahlung Sie absorbieren, wenn Sie telefonieren, eine Datei herunterladen oder einfach ein Telefon in der Tasche haben? Wie sicher ist es? Und wie kam es zu SAR?

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Mikrowellenstrahlen von Mobiltelefonen überschreiten Sicherheitsgrenzen

In seinem wissenschaftlichen Bericht von Anfang 2019 stellt Professor Om P. Gandhi dar, dass Mikrowellenstrahlen von Mobiltelefonen sowohl in Europa als auch in den USA die Sicherheitsgrenzwerte für die spezifische Absorptionsrate (SAR) nicht erfüllen. Er empfiehlt den Aufsichtsbehörden, die aktuellen Konformitätstestmethoden zu ändern.

Als Verbraucher sind wir im Allgemeinen der Ansicht, dass alle von uns verwendeten elektronischen Produkte, einschließlich Mobiltelefone, sicher sind. Bei Mobiltelefonen und anderen Funktechnologien ist einer der Sicherheitstests, die ein Produkt bestehen muss, bevor es auf den Markt kommt, ein Spezifische-Absorptionsrate-Test. Die Ergebnisse dieser Tests zeigen, ob das Produkt über oder unter einem festgelegten Sicherheitsgrenzwert liegt.

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