WLAN an Schulen – Gefahren und Alternativen

WLAN für Schulen − das beschloss die deutsche Kultusministerkonferenz bereits 2016. Für die „Digitale Bildung“ soll WLAN an allen Schulen installiert werden. Aufgrund der Erfahrungen in der Coronakrise soll diese Entwicklung nun noch schneller vorangetrieben werden. Dabei wird die umfangreiche Forschungslage über gesundheitliche Risiken nicht beachtet. So kommen an immer mehr deutschen Schulen mobile Geräte wie Tablets, Smartphones und digitale Tafeln zum Einsatz. Diese werden meist mit Routern und WLAN-Access-Points, hochfrequenten elektromagnetischen Wellen, betrieben.

Die Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung auf Kinder haben wir bereits in unserem Blogbeitrag „Wie EMFs die Gesundheit von Kindern beeinträchtigen“ besprochen. Nun werfen wir einen Blick speziell auf Studien zur WLAN-Strahlung. Außerdem beleuchten wir alternative Möglichkeiten für Schulen.

WLAN an Schulen − ein Streitthema

Review, Diplom-Biologin Isabel Wilke, Deutschland 2018

Die Zeitschrift umwelt-medizin-gesellschaft veröffentlichte in der Ausgabe 1/2018 den Studienüberblick von Diplom-Biologin Isabel Wilke „Biologische und pathologische Wirkungen der 2,45 GHz auf Zellen, Fruchtbarkeit, Gehirn und Verhalten“. Dabei handelt es sich um einen Review zu den Wirkungen nicht-ionisierender Strahlung der Frequenz 2,45 GHz. Jene Frequenz wird hauptsächlich für WLAN-Anwendungen und Mikrowellen genutzt. Wilke dokumentiert mehr als 100 Studien, die meist unterhalb der ICNIRP-Sicherheitsrichtlinien Veränderungen gegenüber unbestrahlten Gruppen gefunden haben. 41 Studien weisen als Schädigungsmechanismus oxidativen Zellstress nach. Außerdem wurden folgende schädigende Wirkungen festgestellt:

  • EEG und Gehirnfunktionen (12 Studien)
  • Herz (5 Studien)
  • Frucht­­­barkeit (18 Studien)
  • DNA und Krebsentwicklung (29 Studien)
  • Schilddrüse (3 Studien)
  • Genexpression (5 Studien)
  • Apoptose (9 Studien)
  • Leber (4 Studien)
  • Zellwachstum (4 Studien)
  • Kognition, Lernen, Aufmerk­samkeit und Verhalten (22 Studien)

Aufgrund der umfangreichen Forschungslage wird empfohlen, Maßnahmen zu ergreifen. Da es wichtig ist, die Strahlungsbelastung unbedingt zu verringern. Denn geltende Grenz- und SAR-Werte schützen nicht vor den gesundheitlichen Risiken der WLAN-Strahlung an Schulen. Deshalb begründen Defizite beim Lernen, Verhalten und bei der Aufmerksamkeit für Kitas und Schulen einen Verzicht auf WLAN-Anwendungen.

WLAN an Schulen − Warnungen beachten!

Selbst die Telekom und Behörden warnen! WLAN sollte dort, wo Menschen sich dauerhaft aufhalten, nicht genutzt werden. Im Folgenden lesen Sie einige Beispiele.

Bedienungsanleitung zum Telekom-WLAN-Router

„Die integrierten Antennen Ihres Speedport senden und empfangen Funksignale bspw. für die Bereitstellung Ihres WLAN. Vermeiden Sie das Aufstellen Ihres Speedport in unmittelbarer Nähe zu Schlaf-, Kinder- und Aufenthaltsräumen, um die Belastung durch elektromagnetische Felder so gering wie möglich zu halten.“

Umweltbundesamt

„WLAN-Access-Points, WLAN-Router und Basisstationen von Schnurlostelefonen kommen am besten in den Flur oder einen anderen Raum, in dem man sich nicht dauernd aufhält. Schlaf- und Kinderzimmer sind dagegen nicht geeignet. WLAN-Router lassen sich abschalten, wenn man sie nicht benutzt. Besonders nachts ist das empfehlenswert.“

Bundesamt für Strahlenschutz

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfiehlt generell, die persönliche Strahlenbelastung zu minimieren. Somit können mögliche Risiken gering gehalten werden. „Bevorzugen Sie Kabelverbindungen, wenn auf Drahtlostechnik verzichtet werden kann. Vermeiden Sie die Aufstellung von zentralen WLAN-Zugangspunkten in unmittelbarer Nähe der Orte, an denen sich Personen ständig aufhalten. Falls vorhanden, stellen Sie die Reichenweitenbegrenzung ein, um die maximale Strahlungsleistung zu reduzieren.“

Ärztekammern

Die Zyprische, Österreichische und Wiener Ärztekammer sowie das Zyprische Nationale Komitee für Umwelt und Kindergesundheit fordern das Verbot von WLAN an Kitas und Schulen. „Entscheidungsträger, insbesondere im Bildungs- und Gesundheitswesen, müssen sich der Risiken bewusst sein und müssen sichere technische Alternativen kennen. Sie müssen gesundheitliche Gefahren sowie die Verletzlichkeit von Kindern angemessen berücksichtigen. Zudem müssen sie sich für ein sicheres Umfeld in Schulen sowie Einrichtungen der Tagesbetreuung und Kinderheilkunde einsetzen. Sie müssen eine altersgerechte, vernünftige Nutzung digitaler Technik fördern und dürfen kabellose Netzwerke an Schulen und insbesondere an Vorschulen, Kindergärten und Grundschulen nicht erlauben.“

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Alternative Lösungen für WLAN an Schulen

Verkabelung

Für den Unterricht und das Erlernen des PC-Umgangs sollten Schulen verkabelte Computer oder Tablets nutzen. Außerdem ist es ratsam, Computerräume beizubehalten. Denn WLAN ist für den Unterricht mit digitalen Medien nicht notwendig.

ALASTA-Prinzip

Entscheidet sich eine Schule trotz aller Bedenken für WLAN, müssen nach dem ALASTA-Prinzip (As Low As Scientifically and Technically Achievable − so niedrig wie technisch und wissenschaftlich möglich) Nutzungskriterien an WLAN-Sender gestellt werden:

  • Die Sendeleistung am Router muss auf ein Minimum reduzierbar sein.
  • WLAN sollte nur einschaltet werden, wenn es für den Unterricht notwendig ist.
  • Der Router sollte mit größtmöglichem Abstand zu Schülern und Lehrern montiert werden.
  • Um eine unnötige Einstrahlung in Nachbarräume zu vermeiden, sollte der Router auf einem reflektierenden Untergrund (z. B. Metallplatte, Abschirmanstrich) angebracht werden.
  • Eine zentrale Zeitsteuerung kann dafür sorgen, dass Router automatisch ausgeschaltet werden (z. B. nach Unterrichtsende).

Visible Light Communication (VLC)

Kabellose Datenübertragung mit VLC erfolgt über eine LED-Raumbeleuchtung. Eine Gesundheitsgefahr ist nach heutigem Kenntnisstand sehr gering, da unser Körper an die Lichtstrahlung angepasst ist. Dabei ist aber auf die Lichtqualität der Quelle zu achten (keine erhöhten Blaulichtanteile). Zudem sollte die Lichtquelle blendfrei montiert sein und der Rückkanal im Infrarot betrieben werden.

Petition zum Verbot von WLAN-Strahlung in Kita & Schule

Kinder sind darauf angewiesen, dass Erwachsenen sie schützen. Schulen vernachlässigen diese Pflicht, wenn sie mit der drahtlosen strahlenden Technologie eine Umgebung mit gesundheitlichem Risiko schaffen. Wenn Sie etwas dagegen tun wollen, unterstützen Sie die Petition „Verbot von WLAN-Strahlung an Kitas, Krippen und Schulen in Deutschland“!

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Quellen

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Anne Usadel

Anne Usadel

Anne Usadel M.A. hat Literatur- und Sprachwissenschaften studiert. Seither arbeitet sie als freie Lektorin in den Bereichen Kunst, Kultur und Gesundheit. Bereits seit 2015 recherchiert sie zum Thema Elektrosmog für Waveguard.

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