Weltgesundheitsorganisation (WHO) kündigt Neueinstufung von EMF-Risiko an − Londoner 5G-Konferenz unterstreicht Dringlichkeit

Weltgesundheitsorganisation (WHO) kündigt Neueinstufung von EMF-Risiko an − Londoner 5G-Konferenz unterstreicht Dringlichkeit

Am 31. Mai 2011 entschied das Komitee der WHO-Krebsorganisation, die IARC (International Agency for Research on Cancer), dass elektromagnetische Felder (EMF) für Menschen „möglicherweise krebserregend“ sind. Diese Einordnung bedeutet, dass es nach Einschätzung der IARC begrenzte Hinweise auf eine krebserregende Wirkung hochfrequenter elektromagnetischer Felder für den Menschen gibt. Nun will die WHO das EMF-Risiko für unsere Gesundheit neu einstufen vornehmen. Da moderne Technologieentwicklungen stetig wachsen, ist dies zwingend notwendig.

WHO kündigt Neueinstufung von EMF-Risiko an

Seit 2011 wurden zahlreiche Studien veröffentlicht, die tumorfördernde Wirkung hochfrequenter elektromagnetischer Felder, zu denen unter anderem die WLAN- und Handystrahlung gehören, nachwiesen. Diese neu vorliegenden Erkenntnisse und noch immer fehlende Testergebnisse zu Langzeitfolgen führen nun zu einer neuen Risikoeinstufung: Im April 2019 veröffentlichte die IARC Monographs Advisory Group eine Empfehlung für weitere IARC-Bewertungen. Demnach sollen hochfrequente elektromagnetische Felder mit hoher Priorität in den Jahren 2020 bis 2024 neu beurteilt werden. Ein detaillierter Bericht der Beratergruppe wird anschließend veröffentlicht.

Londoner 5G-Konferenz

Andrea Vornoli

Die Dringlichkeit der Neubewertung wurde auf der Londoner 5G-Konferenz im September 2019 unterstrichen. Besonders hervorzuheben ist diesbezüglich der Vortrag „Kann drahtlose Kommunikation unsere Gesundheit schädigen?“ des promovierten Pharmakologe und Toxikologe Andrea Vornoli. Er berichtete hierbei über die Studienergebnisse des Ramazzini-Instituts bezüglich Tumorentwicklungen, die im Zusammenhang mit Hochfrequenzstrahlungen stehen.

Das Ramazzini-Institut

Vornoli arbeitet derzeit am besagten Krebsforschungszentrum Cesare Maltoni des Ramazzini-Instituts (RI), Bologna, Italien. Ein unabhängiges, gemeinnütziges Unternehmen, das sich der Förderung wissenschaftlicher Forschung zur Krebsprävention widmet und seit mehr als zwei Jahrzehnten mit der Bekämpfung von Krebs befasst.

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Die NTP-Studie

Die Ergebnisse der eigenen Krebsforschung in Bezug auf Hochfrequenzstrahlung verglich Andrea Vornoli mit der 2018 veröffentlichten NTP-Studie. Hierbei handelt es sich um eine Langzeitstudie an Mäusen und Ratten zur Identifikation von möglichen Gefahren durch Mobilfunkfelder. Das Fazit der NTP-Studie: Es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen Krebs und Mobilfunk sowie höchste Evidenz für das Auftreten von Herztumoren und mäßige für Hirntumore und Erkrankungen des Nebennierenmarks bei männlichen Ratten.

Vornolis Fazit

Die Ergebnisse des Ramazzini-Instituts stimmen mit den Ergebnissen der NTP-Studie überein. Die in beiden Studien bei Ratten, die Hochfrequenzstrahlungen ausgesetzt waren, beobachteten Gehirn- und Herztumore haben denselben histologischen Ursprung wie diejenigen, die in anderen Handynutzer-Forschungen beobachtet wurden. Diese Studien liefern ausreichende Beweise, um eine Neubewertung der IARC zu fordern. Die drahtlosen 2G-, 3G- und 4G-Technologien, die seit Jahrzehnten mit Mobiltelefonen, Computern und anderen Geräten allgegenwärtig eingesetzt werden, verursachen Hochfrequenzstrahlungen, die ein ernstes Risiko für die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt darstellen. Daher ist es dringend erforderlich, die gesundheitlichen Folgen von 5G jetzt zu bewerten, bevor Millionen Menschen gefährdet werden.

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Quellen

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