Was ist ein Smart Meter

Was ist ein Smart Meter?

Wenn man in einer „smarteren“, das heißt intelligenteren Welt lebt und von Smartphones, Smart Watches (intelligenten Uhren), Smart TVs (intelligenten Fernsehern), Babyphone, WiFis und anderer intelligenter Elektronik umgeben ist, stellt sich immer die Frage, wie nützlich und sicher diese Geräte für uns sind. Dasselbe gilt für die sogenannten Smart Meter (intelligente Zähler).

 

Ursprünglich wurden sie entwickelt, um uns das Leben zu erleichtern. Damit wir keinen Finger rühren müssen, wenn es um den Energieverbrauch in unseren Wohnungen und Unternehmen geht, und gleichzeitig Geld sparen. Nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur GmbH (DENA, ein bundeseigenes Energieunternehmen) werden bis 2020 etwa 40 Millionen deutsche Haushalte diese Technologie nutzen. Was genau ist also ein Smart Meter? Wie funktioniert es und birgt es potenzielle Gesundheitsrisiken?

Was genau ist also ein Smart Meter?

Smart Meter, die bei Ihnen zu Hause installiert sind, sind digitale Zähler. Sie nehmen im Grunde genommen eine Ablesung von Gas und Strom vor und senden diese Ablesung automatisch mindestens einmal im Monat und normalerweise einige Male am Tag an Ihren Energieversorger. Sie haben ein übersichtliches Display, das Ihnen auf der Stelle zeigt, wieviel sie verbrauchen. Die Idee hinter dem intelligenten Zähler ist, dass Sie anstelle einer Schätzung einen genauen Wert für den Verbrauch erhalten.

 

Wie funktioniert ein Smart Meter?

Ein Smart Meter kommuniziert mit Ihrem Energieversorger über ein drahtloses System, das von Ihrem WiFi-System zu Hause getrennt ist. Das Gerät verwendet normalerweise das 2,4-GHz-Signal, das der WiFi-Frequenz entspricht.

 

Ist ein Smart Meter sicher?

Obwohl es von der Industrie im Allgemeinen als sicher angesehen wird, gibt es starke wissenschaftliche Belege dafür, dass diese Signale, ähnlich wie bei WiFi und anderen drahtlosen Technologien, eine biologische Wirkung auf unsere Zellen haben könnten.

 

Organisationen wie etwa der EM-Radiation Research Trust (Stiftung für EM-Strahlenforschung) liefern zu diesem Thema eine ganze Reihe guter Informationen.

 

Lynne Wycherley, die Autorin eines in „The Ecologist“ veröffentlichten Titels untersucht das Thema „Smart Meter“ noch genauer. Sie erklärt, dass Smart Meter pro Tag bis zu 14.000 kurze Strahlungsimpulse im Mikrowellenbereich aussenden. Dies kann die Elektrochemie unserer Zellen stören und möglicherweise zu Symptomen wie Migräne, Tinnitus, Schlaflosigkeit, Schwindel, Angst, Brustschmerzen, Herzklopfen oder Gedächtnisverlust führen.

 

Studie zu gesundheitlichen Folgen

Eine Tierversuchsstudie an Ratten, die 2019 im „International Journal of Radiology“ veröffentlicht wurde, untersuchte die Auswirkungen der von 2,4 GHz WiFi emittierten Strahlung auf die Insulinproduktion und die antioxidativen Redox- (Schutz-) Systeme in der Bauchspeicheldrüse. Also genau dieselbe Frequenz, wie sie auch bei einem Smart Meter verwendet wird. Vielleicht ist Ihnen bereits bekannt, dass eine mangelnde Insulinproduktion der häufigste Verursacher von Diabetes ist. Daher war diese Studie besonders interessant.

 

Die Forscher nahmen männliche Ratten und setzten sie 45 Tage lang für jeweils vier Stunden pro Tag der WiFi-Strahlung aus. Die Ergebnisse waren verblüffend. Denn verglichen mit der Kontrollgruppe hatten diejenigen Ratten, die dem Wifi-Signal ausgesetzt waren, eine Hyperglykämie (erhöhter Blutzuckerspiegel) und eine signifikant reduzierte Insulinsekretion.

 

Mit anderen Worten: Ihre Bauchspeicheldrüse produzierte so gut wie kein Insulin und der Blutzuckergehalt war viel zu hoch. Die Wissenschaftler stellten auch fest, dass dieselben exponierten Ratten erhöhte Werte von oxidativem Stress hatten. Im Grunde war das antioxidative Abwehrsystem ihres Körpers signifikant beeinträchtigt.

 

Welches Fazit sollten Sie hieraus ziehen?

Wenn die obige Studie ein Beispiel für eine Einzelexposition von vier Stunden pro Tag verwendet, was könnte dann über einen längeren Zeitraum mit einer Mehrfachbelastung aus verschiedenen Quellen geschehen? Denken Sie zum Beispiel an einen Wohn- oder Bürokomplex mit einer Vielzahl von WiFi-Netzwerken, um eine Vorstellung von der Mehrfachbelastung zu bekommen.

 

Die Lektion, die wir hier lernen, besteht darin, nach Möglichkeiten zu suchen, die Strahlen- und Elektrosmogbelastung zu reduzieren, wo immer dies möglich ist.

 

Falls Sie die Wahl haben: Entscheiden Sie sich gegen ein Smart Meter. Wenn dies nicht möglich ist, ist es eine gute Idee, einige einfache Schritte zu befolgen wie:

  • die Zeit, die Sie am Telefon verbringen, zu begrenzen,
  • das Tragen eines Telefons in der Tasche direkt am Körper zu vermeiden,
  • es nachts nicht direkt neben dem Bett auf den Nachttisch zu legen
  • und das WiFi-Netzwerk für die Nacht abzuschalten.

 

Wir bei Waveguard wollen Sie dabei unterstützen, die Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung von Drahtlosgeräten zu mindern. Wenn Sie daran interessiert sind, wie wir Ihnen helfen können, kontaktieren Sie uns.

 

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Quellen

 

Autorin

Veronika Appleford Divincova, Forschungsassistentin bei Waveguard.

Ich glaube, dass wir in unserem Leben umso bessere Entscheidungen treffen können, je mehr Wissen und Verständnis uns zur Verfügung stehen.

Veronika Appleford

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