Technokratie − wie sich Zukunftsplaner eine komplett digitalisierte Welt vorstellen

Wo bleibt der Mensch in einer komplett vernetzten, digitalisierten und von Robotern und Algorithmen dominierten Welt? Und was haben Begriffe wie Technokratie, vierte industrielle Revolution, moderne Geldtheorie (MMT), Kreislaufwirtschaft, Internet der Dinge, Blockchain-Architektur, intellektuelles Eigentum und Gen-Modifikation − was insgesamt als virtuelle Realität bezeichnet wird − damit zu tun? Sehr viel, wenn wir den Planern dieser neuen technokratisierten Zukunft und digital perfekt gesteuerten Welt Glauben schenken. Worin es große technische Neuerungen aber auch Gewinner und Verlierer geben wird. Wie dieser Beitrag dem interessierten Leser zeigen möchte, der die neuen Begriffe aufgreift und erklärt, was sich tatsächlich dahinter verbirgt.

Das Zeitalter der Technologie

Wir alle nutzen und profitieren von Technologie in allen Variationen, die unser Leben angenehmer, leichter, bequemer, sicherer, luxuriöser, fortschrittlicher und sogar interessanter und inspirierender macht. Doch was, wenn Technologie ihre unterstützende Wirkung verliert und den Menschen, also seinen eigenen Schöpfer, immer mehr verdrängt, sich weiterentwickelt und ihn sogar überflüssig und komplett von sich abhängig macht? Also nicht mehr der Mensch als Schöpfer die Technologie kontrolliert, sondern die Technologie immer mehr ihn?

Das so etwas möglich ist, zeigen uns bereits einige Beispiele in der Natur, worin eingewanderte Arten die heimischen Spezies verdrängen, weshalb sie „invasive Arten“ genannt werden. Invasiv, weil sie sich wie eine (ausländische) Invasion immer mehr ausbreiten und den ursprünglichen Arten keine Chance mehr lassen. Wozu der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) zur Situation um 2019 schreibt:

„In der ‚Unionsliste‘ invasiver Arten benennt die EU Tier- und Pflanzenarten, die mit ihrer Ausbreitung Lebensräume, Arten oder Ökosysteme beeinträchtigen und daher der biologischen Vielfalt schaden können. Sie wurde 2019 von 49 auf 66 Arten erweitert.“

Die Technikflut (Invasion) kommt

Was hat das mit dem globalen Netzausbau oder der als Revolution gepriesenen Industrie 4.0 oder 5.0 zu tun, die bereits vorbereitet wird?

Alles! Denn wenn wir genauer hinschauen, erleben wir seit Erfindung des Computers eine unglaubliche Technikflut. Sodass viele Menschen bereits jetzt Angst haben, nicht mehr aktuell und im Trend der Zeit oder mit der neuesten Technik vertraut zu sein. Und deshalb einfach resignieren und sich davon abgrenzen, da es ihnen schlichtweg zu viel des „Guten“ und zu unangenehm (zu viel Überwachung, Stress etc.) wird. Was nicht nur alten Menschen so geht, sondern auch den in meinen anderen Beiträgen öfter erwähnten Aussteigern oder einer immer größeren Zahl an Elektrosensiblen. Von denen es bereits laut verschiedener kompetenter Aussagen trotz fehlender Erhebungen mehrere Millionen allein in Deutschland gibt. Tendenz stark steigend.

Götterdämmerung oder Untergang?

Dabei lassen wir völlig außer Acht, dass wir bei den geplanten technischen und gesellschaftlichen Veränderungen erst ganz am Anfang stehen und die wahre Flut erst mit dem 5G-Netz, dem Internet der Dinge und all dem „Fortschritt“ kommt, mit dem wir dann „gottähnliche Fähigkeiten“ durch diese neuen Technologien erhalten sollen. Wie der von mir oft zitierte Wissenschaftler Michio Kaku in seinem Bestseller „Die Physik der Zukunft; Unser Leben in 100 Jahren“ (Rowohlt-Verlag 2013) voller Euphorie und Begeisterung auf Seite 24 schreibt:

[…] Um 2100 werden wir so mächtig wie die Götter sein, die wir einst verehrten und fürchteten. Aber diesen göttergleichen Status werden wir nicht mit Hilfe von Zauberstäben und -tränken erreichen, sondern durch Computerwissenschaften, Nanotechnologie, Künstliche Intelligenz, Biotechnologie und vor allem durch die Quantentheorie, auf der die genannten Technologien basieren.

Um 2100 werden wir wie die antiken Götter Objekte mit der Kraft unserer Gedanken manipulieren können. Computer, die lautlos unsere Gedanken lesen, werden unsere Wünsche ausführen. Wir werden Objekte allein durch unsere Gedanken bewegen, eine telekinetische Kraft, die gewöhnlich nur den Göttern vorbehalten ist. Dank Biotechnologie werden wir perfekte Körper schaffen und unsere Lebensspanne verlängern. Wir werden zudem Lebensformen kreieren, wie es sie auf der Erde nie zuvor gegeben hat. Dank Nanotechnologie werden wir einen Gegenstand in einen anderen umwandeln, etwas aus scheinbar fast nichts schaffen können. Wir werden nicht in feurigen Wagen, sondern in schnittigen Fahrzeugen über den Himmel ziehen, die selbständig aufsteigen und fast ohne Treibstoff durch die Luft gleiten. Mit unseren Maschinen werden wir die unbegrenzte Energie der Sterne nutzbar machen können. Wir werden zudem kurz davorstehen, Raumschiffe auszusenden, um nahe gelegene Sternsysteme zu erforschen […].“

Technokratie - Götterdämmerung oder Untergang

Fazit

Vergessen wir also, dass wir heute schon fortschrittlich sind. Die wahre Technikflut kommt erst noch. Denn wir wollen gerade erst 5G-netzfähig sein, um eine Welt voller „göttlicher Wunder“ zu erschaffen − wie autonome Fahrzeuge, Urlaub im All, Pflegeroboter, virtuelle Berater oder autonome Waffen.

Worüber 5G-Euphoriker nicht gern reden

Nun, wer beispielsweise alle auf Deutsch erschienenen Bücher von:

  • Michio Kaku
  • oder auch einige Bestseller von KI-Entwicklern wie Max Tegmark (Leben 3.0 − Mensch sein im Zeitalter künstlicher Intelligenz, Ullstein-Verlag 2017)
  • oder Eric Brynjolfsson & Andrew MC Affee (The Second Maschine Age, Plassenverlag 2014)

liest, die sehr informativ, inspirierend oder erschreckend sein können und von Nobelpreisträgern oder Politikern gelobt werden. Der findet erstaunlicherweise in keinem dieser Bücher einen Hinweis darauf, dass die Zahl der elektrosensiblen Menschen, Tiere oder Insekten, die mit dieser Technologieflut immer weniger zurechtkommen, parallel ständig wächst.

Vielmehr spricht man über:

  • Jobverlust,
  • die Gefahren durch autonome Waffen,
  • der Gefahr, dass Menschen durch Technologie überflüssig werden könnten, usw.

Was natürlich wichtig ist. Doch die Essenz, dass diese „göttlichen Technologien“ ein gesundheitlich schädliches Mobilfunknetz nutzen, bleibt hierin komplett unerwähnt.

Außerdem spielen:

  • Burnout,
  • Internetsucht
  • oder Insektensterben durch Mobilfunk,

wie ich ebenfalls in anderen Beiträgen zeigte, hier keine Rolle. Auch wenn fairnesshalber als Kritik aufgezeigt wird, dass der Mensch großartiges vollbringen, aber nur noch eine untergeordnete Rolle in dem Ganzen einnehmen wird. Und für diese Umsetzung der virtuellen Realität und Industrie 4.0 gibt es einen Masterplan.

Schauen wir uns diese virtuelle Realität und Technokratie, wie sie genannt wird, die das technologische Zeitalter dann bilden soll, mit ihren unterschiedlichen Bereichen und Begriffen einmal näher an.

Neue Begriffe einer digitalisierten Welt und was sich dahinter verbirgt

Diese Begriffe, die das Fundament oder die Eckpfeiler der Digitalisierung aller Lebensbereiche bilden, hört der Interessierte dabei immer öfter:

  • vierte industrielle Revolution
  • Technokratie
  • moderne Geldtheorie (MMT)
  • Kreislaufwirtschaft
  • Internet der Dinge
  • Blockchain-Architektur
  • intellektuelles Eigentum
  • Gen-Modifikation

was insgesamt als virtuelle Realität bezeichnet wird. Was sich dahinter verbirgt, wollen wir nachfolgend noch klären.

Von der ersten zur vierten industriellen Revolution

Nun, die erste große Revolution vollzogen wir Menschen sicherlich, als wir lernten, von reinen Jägern und Sammlern zu Ackerbau, Viehzucht und Siedlungsbau betreibenden Gemeinschaften zusammenzuwachsen. Die Haltung von Tieren oder der Einsatz von Pferden usw. ermöglichte einen Zuwachs:

  • der Produktivität,
  • des Handels
  • und der globalen Vernetzung oder Entwicklung von Kultur, Handwerk, Sprache und Zivilisation,

die sich bis zu den Sumerern zurückverfolgen lässt. Und in der Kriegsführung mit der Erfindung des Schießpulvers einen neuen Höhepunkt darstellte.

Technokratie - Von der ersten zur vierten industriellen Revolution

Die erste industrielle Revolution erlebten wir daraus hervorragend mit der Erfindung der Dampfmaschinen. Diese ermöglichten ebenfalls einen Zuwachs der Produktivität während parallel mit der Wiederentdeckung und Nutzbarmachung der Elektrizität die zweite industrielle Massenproduktion (Revolution) einsetzte.

Die dritte industrielle Revolution und den Beginn der technischen globalen Vernetzung legte die Erfindung des Computers. Die das Zeitalter der IT, Digitalisierung und Automatisierung einläutete und die heutige vierte industrielle Revolution erst ermöglichte.

Warum die vierte technologische Revolution alles andere als normal ist

Doch mit der vierten technologischen oder industriellen Revolution, kurz Industrie 4.0 genannt, wird vieles anders. Deshalb wird sie auch oft mit der Erfindung des Schießpulvers oder dem Punkt, an dem Menschen das Laufen lernten, verglichen. Denn mit der Industrie 4.0 ändert sich alles.

Was mit Industrie 4.0 alles anders wird

Mit der Industrie 4.0 wird nicht nur alles mit allem via Mikrochips und hochleistungsstarker 5G-Netze vernetzt, sondern erhalten alle vernetzten Dinge auch eine eigene Intelligenz, um Fehler nicht nur zu lokalisieren und zu senden, sondern selbständig zu beheben und daraus etwas zu lernen. Maschinelearning nennt man das. Was die Fähigkeit von Maschinen oder künstlicher Intelligenz bezeichnet, selbständig aus Erfahrungen zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

Da diese Art Industrie damit den Menschen außer bei der Installation nicht mehr braucht oder er dabei Schritt für Schritt überflüssig gemacht wird, wird das aufkommende neue Zeitalter auch Maschinenzeitalter (engl. Maschine Age) genannt.

Worin der Mensch, wenn überhaupt, künftig nur noch eine untergeordnete oder Nebenrolle einnimmt. Oder gänzlich überflüssig wird. Je nachdem in wie vielen Bereichen es den Maschinen erlaubt wird, die Kontrolle zu übernehmen. Was für die Industrie 4.0 hervorragend ist, aber für den Menschen selbst oder die menschliche Kultur insgesamt zahlreiche ethische, soziale oder andere Fragen, Probleme und Herausforderungen zum Datenschutz, Privatsphäre usw. aufwirft. Die aus den Argumentationen der Befürworter nicht immer klar hervorgehoben werden.

Technokratie - Was mit Industrie 4.0 alles anders wird

Definition

Aktuell wird die Industrie 4.0 meist so definiert:

„Neue Ansätze, die erst mit Industry 4.0 zum Leben gerufen wurden, verändern fundamental die Arbeitsweise und definieren neu die Rolle, die Menschen in modernen industriellen Prozessen annehmen. Durch Digitalisierung entstehen dramatische Folgen für die Wirtschaft. Dies bedeutet einen sozialen, kulturellen und technologischen Wandel, der die vierte industrielle Revolution markiert und als Industry 4.0 bezeichnet wird […].

[…] Industry 4.0 ergänzt Computersysteme mit künstlicher Intelligenz, IoT, Big Data, Virtualisierung und umfassenden Kommunikationstechnologien, die nicht nur einzelne Systeme verbinden, sondern auch autonome Systeme schaffen, die durch Daten und maschinelles Lernen angetrieben werden. […]

[…] Industrie 4.0 verbindet die reale Welt mit virtuellen Welten. Als Folge entstehen neue Cyber-Physische Systeme (CPS), die physische Objekte mit Daten und Intelligenz koppeln und in einem digitalen Ökosystem funktionieren. Roboter und intelligente Fabriken sind Beispiele der industriellen Transformation.“

Die Bausteine der technokratischen Zukunft

Diese Industrie 4.0 ist natürlich nur ein Oberbegriff für komplexe gesellschaftliche, wirtschaftliche oder physische Veränderungen. Und der soziale, kulturelle und technologische Wandel ist viel tiefer und beinhaltet oder benötigt viel mehr der Erläuterung, als es die kurzen Erklärungen abbilden können. Auch benötigt sie eine ganze Reihe von Bausteinen (Bereichen), um insgesamt funktionieren zu können. Wobei die Grundvoraussetzung und Basis dafür natürlich leistungsstarke 5G-bis 8G-Netze darstellen. Doch vielleicht sollten wir erst einmal klären, was Technokratie überhaupt ist.

Was bedeutet Technokratie und worin unterscheidet sie sich von einer Demokratie?

Bei www.neueswort.de heißt es dazu:

„Das Adjektiv technokratisch beschreibt eine Form der Regierung oder der Verwaltung, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, statistischer Kontrolle und Rationalität beruht. Dabei stehen Effizienz und die Ausrichtung auf Sachzwänge im Vordergrund, individuelle Freiheit und demokratische Willensbildung dagegen tendenziell im Hintergrund.“

Individuelle Freiheit und demokratische Mitbestimmung weichen also in einer Technokratie rationalem Verstand, technischen Entwicklungen und wirtschaftlichen Interessen und werden reduziert auf Sachzwänge zugunsten der Industrie. Was nicht offen ausgesprochen, aber damit zur Realität wird. Da vor allem die Wirtschaft und nicht das Individuum oder der kleine Mann von der Industrie 4.0 und dem 5G-Netzausbau profitiert.

Verlagerung der Machtverhältnisse

Was einen Machtzuwachs oder eine Machtverlagerung weg von der Politik als demokratisch gewählte Volksvertreter hin zur Wirtschaft (Konzernen, die für die Versorgung und Bedürfnisse der Menschen für ein Entgelt sorgen und per neuer Gesetze geregelte Entscheidungen treffen können) bedeutet.

In einer Technokratie findet somit die Demokratie ein Ende. Was man nun als Fortschritt oder Rückschritt bezeichnen und diskutieren sollte oder kann. Je nachdem, welchen Blickwinkel wir einnehmen.

Das Internet der Dinge (IoT)

Die vierte industrielle Revolution und die Technokratie benötigen natürlich eine neue, nie dagewesene Form der Vernetzung von allem, was man nur (via Chips oder Datensammlung) erfassen kann. Hierin spielt das Internet der Dinge (Internet of Things = IoT) eine fundamentale Rolle. Was so beschrieben wird:

„Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) verbindet physische Objekte mit der virtuellen Welt. Intelligente Geräte und Maschinen sind dabei miteinander und mit dem Internet vernetzt. Sie erfassen relevante Informationen über ihre unmittelbare Umgebung, analysieren diese und verknüpfen sie.“

Das Internet of All (IoA)

Das Internet of All wird die Nachfolgerrolle des Internets der Dinge einnehmen und zusätzlich auch den Menschen als „physisches Objekt“ über biometrische Mikrochips mit in die Netze einbinden. Was Bodyhacker bereits einer größtenteils noch skeptischen und kritischen Welt präsentieren.

Mit dem IoT und IoA werden dann kritisch betrachtet, reale Menschen vom Individuum auf ein Objekt oder eine reine zu erfassende Datenmasse (Nummer/Akte) reduziert. Bestrebungen hierzu sind durch die weltweit stark zunehmende biometrische Chipproduktion in allen Varianten (siehe meine Beiträge Teil 1 und Teil 2 zu Mikrochips für Menschen) erkennbar.

Genmodifikation

Da die Einbindung des Menschen ins Internet via biometrische Chips Herausforderungen mit sich bringt und Technokraten wie Elon Musk Angst haben, mit dem technischen Fortschritt nicht mithalten zu können, muss nach Aussagen vieler Technokraten der menschliche Körper hier verbessert und mit dem Netz kompatibler gemacht werden. Das will man durch Genmodifikationen erreichen.

Technokratie - Genmodifikation

Genetische Modifikation moduliert dabei unsere Gene so um, dass sie mit dem Netz/Internet der Dinge usw. immer besser kompatibel werden. Wodurch der Mensch selbst immer mehr verändert und zur Maschine wird und letztlich alles Menschliche verliert. Also zum Cyborg „mutiert“.

Ein Mensch, der alles Menschliche verliert, wird letztlich das, was ihn als Menschen ausmacht und weshalb er eigentlich (als natürliches, schöpferisches Wesen) hierhergekommen ist, (seine Bestimmung?) vergessen und ein programmierbares Geschöpf. Worüber eine ethische große Debatte entbrannt ist. Die sich noch neben der Diskussion der Patentierung von Leben (z.B. Embryos) oder um die Risiken der Genmodifikation weiter zuspitzen wird.

Die Kreislaufwirtschaft

Mit der Digitalisierungswelle erscheint auch ein neuer ökologisch angehauchter Wirtschaftsbegriff auf der Weltbühne: Die Kreislaufwirtschaft. Diese klingt auf den ersten Blick verführerisch. Verspricht sie doch große Vorteile wie ökologische Nachhaltigkeit, sinnvollen Ressourcenumgang u.v.m.

Letztlich führt sie jedoch in die vollständige Abhängigkeit. Denn sie schafft das Privateigentum ab und niemand (außer den Superreichen oder Konzernen) soll oder wird hierin noch Privateigentum „besitzen“. Stattdessen wird alles geleast. Anders ausgedrückt, gehört dann alles Materielle verschiedenen Konzernen und Industriezweigen (Firmen/Superreichen) und wir können alles, was wir brauchen, bei ihnen leihen (leasen).

Die moderne Geldtheorie

Im Zuge der Digitalisierung und Globalisierung fällt ebenfalls immer wieder ein anderer Begriff, der unbegrenzte Geldmittel, ohne auf Schulden achten zu müssen, im Fokus hat: die moderne Geldtheorie. Wozu es im Deutschlandfunk heißt:

„Die moderne Geldtheorie erlaubt es Staaten, Schulden zu machen, bis es „quietscht“. Wenn ein Staat mehr Geld benötigt, weist er die Zentralbanken einfach an, den Kontostand zu erhöhen, um mehr Geld ausgeben zu können.“

Nach dem Motto: „Wenn wir mehr Geld brauchen, drucken wir es einfach!“ Ob es gedeckt ist, spielt dabei keine Rolle. Geld wird somit zur Handelsware und verliert seinen realen Wert. Während der Coronapandemie sehen wir hier einen riesigen Schritt in diese Richtung bei bereits hoch verschuldeten Volkswirtschaften wie den USA.

Technokratie - Die moderne Geldtheorie

Die Schulden- und Rückzahlungsfrage spielt hier nahezu keine Rolle mehr. Wenn es denn in einem gewissen Rahmen (von den Geldgebern genehmig und kontrolliert) als sinnvolle Investition erachtet wird. Dieses System führt letztlich in die ultimative Kontrolle durch das Bankensystem. Auch wenn Banken scheinbar auf Anweisung des Staates handeln.

Intellektuelles Eigentum

Intellektuelles Eigentum bietet den Konzernen dann den nötigen rechtlichen Rahmen, um ihre Ideen und Patente zu schützen. Also konkret dient das Programm vom „intellektuellen Eigentum“ dem Schutz von „immateriellen Investitionen“ der Konzerne. Sie beinhaltet Maßnahmen zum Schutz der Erträge von Investitionen in Technologien, neu entwickelter Güter und Dienstleistungen. Der Fokus liegt auf Patenten und Marken als gewerbliche Schutzrechte, die Anbietern von Technologien eingeräumt werden.

Die Blockchain-Architektur

Die Blockchain-Architektur setzt die Digitalisierung und Datenverknüpfung aller zuvor genannten Bereiche um, wofür sie das 5G-Netz und leistungsstärkere Netze (6G−8G) benötigt.

Technokratie - Die Blockchain-Architektur

Sie dient außerdem dazu, das Bargeld abzuschaffen und digitale Zahlungsmittel als einzige Option zu bieten. Wodurch uns letztlich die Freiheit mit Bargeld zu zahlen genommen wird. Was uns komplett von der Digitalisierung abhängig macht und eine lückenlose Überwachung und Kontrolle des Geldflusses und Kaufverhaltens oder der Vorlieben ermöglicht. Schweden will hier bald neben vier anderen Ländern beispielsweise bis 2030 Vorreiter und komplett bargeldlos sein.

Zusammenfassung und Fazit

In allen Bereichen des Lebens, der Wirtschaft und Gesellschaft schreitet die Technologie und Technokratie über ihre Bereiche moderne Geldtheorie (MMT, Kreislaufwirtschaft, Internet der Dinge, Blockchain-Architektur, Gen-Modifikation usw.) voran. Und erleben wir bald technische Revolutionen, die unsere kühnsten Vorstellungen übertreffen werden. Worin der Mensch jedoch nur noch eine Nebenrolle einnehmen oder selbst zum Cyborg werden wird.

Buchtipp: Michio Kaku – Die Physik der Zukunft; Unser Leben in 100 Jahren

Die Spaltung der Gesellschaft

Diesen Entwicklungen stehen die Menschen, denen das System dienen soll, mit gespaltenen Meinungen gegenüber. Befürworter sehen große Vorteile, versprechen mehr Annehmlichkeiten und Behaglichkeit, ja sogar die nächste große Revolution, die menschliches Leben, wie wir es kennen, verändern und überflüssig machen könnte.

Kritiker sehen tiefe gesellschaftliche und ethische Fragen, wie die nach dem Schutz der Privatsphäre, der Daten, möglicher Hackerangriffe, Blackout-Vorsorge, dem Verlust der Individualität oder ob Menschen ein von Geburt bis zum Tod komplett digitalisiertes Leben eigentlich wollen, noch nicht geklärt.

Volkswille vs. industrieller Wille

Es einfach einzuführen, ohne den Willen der Bevölkerung zu kennen oder zu berücksichtigen, wird schlussendlich zu Widerstand und Ablehnung führen. Dennoch wird dieses System politisch und wirtschaftlich weiterhin fokussiert, beworben und vorangetrieben.

Was wollen und brauchen wir wirklich?

Was uns letztlich zu der Frage bringt: Was wollen wir Menschen eigentlich? Denn wenn wir ein System oder mehrere durch die Blockchain-Architektur vernetzte Systeme installieren, die der Großteil der Bürger eigentlich nicht will, wozu er gedrängt aber „Nein“ sagen wird, weil er um sein Grundrecht auf Selbstbestimmung und Privatsphäre pocht, werden all die Erfindungen, Neuerungen und Entwicklungen wie intelligente Häuser oder autonome Autos umsonst gewesen sein. Weil niemand darin leben oder fahren möchte.

Vielleicht wäre es daher weise, dass die Entwickler und Zukunftsplaner dies erst einmal anhand von Umfragen klären, bevor Milliarden investiert und ausgegeben werden, die man auch gewinnbringender für die Gemeinschaft Mensch hätte einsetzen können.

Quellen

Internet

Literatur

  • Kaku, Michio: Die Physik der Zukunft; Unser Leben in 100 Jahren. Rowohlt-Verlag 2013. S. 24
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Maik Lindner

Maik Lindner

Maik Lindner, geb. 1968, beschäftigt sich seit 25 Jahren mit alternativen Entwicklungen und Tendenzen in Gesellschaft, Technik, Zukunft und Leben. Oder erforscht philosophische Gedanken zum Menschsein und seinen Potentialen. Er lebt im Großraum München, arbeitet im sozialen Bereich und schreibt Bücher zu verschiedenen Themen. Mehr Informationen unter: https://maik-lindner.jimdosite.com/

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