So senken Sie den Krankenstand in Ihrem Unternehmen

So senken Sie den Krankenstand in Ihrem Unternehmen

Laut Statistischem Bundesamt steigt der Krankenstand in vielen Unternehmen. Denn waren 2007 ArbeitnehmerInnen in Deutschland durchschnittlich 8,1 Tage krankgemeldet, so sind es 2019 bereits 10,9 Arbeitstage. Was können Unternehmen gegen diesen Trend tun? Und welche Rolle spielt speziell elektromagnetische Strahlung in diesem Zusammenhang? Wir klären auf.

Kann die Qualität des Arbeitsplatzes den Krankenstand im Unternehmen beeinflussen?

Die Arbeit spielt im Leben der meisten Menschen eine zentrale Rolle, denn mit ihm sichern wir nicht nur den Lebensunterhalt. Auch einen Großteil des Tages verbringen wir am Arbeitsplatz. Ein guter Job ist darum für viele Menschen ein wichtiges Element für Zufriedenheit und Lebensqualität sowie für das Wohlbefinden und die Gesundheit. Dabei spielen viele Aspekte eine entscheidende Rolle:

  • Kann die Arbeit die Gesundheit beeinträchtigen?
  • Lassen sich berufliche und private Aktivitäten in ein ausgewogenes Verhältnis bringen (Work-Life-Balance)?
  • Wie sicher ist der Arbeitsplatz?
  • Funktioniert die Zusammenarbeit?

Sind Mitarbeiter unzufrieden und fühlen sich körperlich bzw. psychisch stark belastet, steigt auch der Krankenstand im Unternehmen.

Welche Erkrankungen waren am häufigsten vertreten?

Die Krankheitskosten durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen betrugen im Jahr 2015 in Deutschland 46,4 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, entfielen damit rund 13,7 % der gesamten Krankheitskosten in Höhe von 338,2 Milliarden Euro auf diese Krankheitsgruppe, dicht gefolgt von psychischen und Verhaltensstörungen mit 44,4 Milliarden Euro und einem Anteil von 13,1 %.

Was bedeuten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, Krankenstand & Fehlzeiten

Den Begriff Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nutzen Ärzte für Krankschreibungen und damit auch Krankenkassen in den Statistiken. Bei den betrieblichen Kennzahlen kommen hingegen die Begriffe Krankenstand und Fehlzeiten zum Tragen. Dabei sind Fehlzeiten im Personalwesen der in Stunden oder Tagen gemessene Zeitraum, in welchem das Personal vom Arbeitsplatz abwesend war. Der Krankenstand informiert hingegen ausschließlich über den Umfang der Krankmeldungen durch Arbeitnehmer.

Dabei werden lediglich Krankmeldungen erfasst, die eine Abwesenheitsdauer von drei Tagen überschreiten, weil erst dann der Arbeitnehmer zur Abgabe eines Krankenscheins verpflichtet ist. Die Zahl der Krankheitstage liegt somit faktisch höher als in den Statistiken der Krankenkassen ersichtlich ist.

In Deutschland besteht im Krankheitsfall ein Anspruch auf Lohnfortzahlung in voller Höhe von maximal sechs Wochen pro Jahr durch den Arbeitgeber. Dies senkt folglich nicht nur den Gewinn des Unternehmens, sondern auch die Produktivität durch den bezahlten, aber nicht arbeitenden Arbeitnehmer. Erst nach sechsen Wochen zahlen Krankenkassen Krankengeld. Die Krankheitskosten pro Kopf der Bevölkerung lagen 2015 durchschnittlich bei 4.140 Euro.

Effektive Maßnahmen zur Senkung des Krankenstandes

  • Fehlzeiten und Ursachen analysieren
  • Arbeitsplatz optimieren
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Inhaltliche Freiräume & Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Überdachte Auswahl und Positionierung der Mitarbeiter
  • Mehr innerbetriebliche Kommunikation und Mitarbeitergespräche
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Unfallverhütung am Arbeitsplatz & EMF-Schutzmaßnahmen

Gesundheitsfördernde Maßnahme: Allianz reduziert Elektrosmog an Arbeitsplätzen

Der Arbeitsplatz ist meist umgeben von modernster Technik. Die intensive Nutzung von PC und anderen Kommunikationsgeräten kann nachweislich Auswirkung auf die Gesundheit der Mitarbeiter haben.

Deshalb starteten Allianz Handwerker Services GmbH und Mondial Assistance Deutschland GmbH 2013 eine gesundheitsfördernde Maßnahme zur Elektrosmog-Reduzierung. Initiator des Projektes war der damalige erste Vorsitzende der Geschäftsführung beider Münchner Firmen, Norbert Bierbaum-Hillejan.

Fast 750 Arbeitsplätze wurden untersucht, um Störquellen:

  • bewusst zu machen
  • zu finden und erfassen
  • zu analysieren
  • sowie zu reduzieren

Der Maßnahmenerfolg:

  • motivierte und engagierte Mitarbeiter
  • verbesserte Zusammenarbeit zwischen der Geschäftsleitung und der Arbeitnehmervertretung
  • bessere Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten
  • Rückgang des Krankenstandes von 5 auf 3 %

Bierbaum-Hillejan zum Projekt: „Entscheidend für den großen Erfolg waren auch die Ratschläge für Zuhause. So haben viele Mitarbeiter ihr Verhalten geändert und schalten das WLAN über Nacht ab, haben ein strahlungsarmes DECT-Telefon angeschafft oder gar wieder ein schnurgebundenes Telefon. So profitierten davon auch die Familien und die Mitarbeiter kommen morgens erholt und motiviert zur Arbeit. […]

Der Rückgang der Fehltage wurde sicherlich von vielen Faktoren positiv beeinflusst, aber wenn man qualitative Dinge − wie Begeisterung der Mitarbeiter, zufriedene, strahlende Gesichter, Reduzierung der Krankheitstage und höhere Akzeptanz der Geschäftsführung – sieht, dann muss man gar nicht darüber nachdenken, sondern man muss es einfach tun. […] Ja, es hat sich vielfach ausbezahlt, denn im Endergebnis wurden z. B. bei der Allianz Handwerker Services die anfänglich tiefroten in schwarze Zahlen und entsprechend sichere Arbeitsplätze umgewandelt!“

Gratis: Ihre Checkliste für den EMF-Schutz im Büro

Elektrosmog ist häufig Auslöser für gesundheitliche Beschwerden wie Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen.
Erfahren Sie:

  • was Elektrosmog ist und warum er so gesundheitsschädlich ist.
  • wie Sie in Ihrem Unternehmen EMF-Belastungen minimieren können.
  • einfach & schnell umsetzbare Schutzmaßnahmen, um Ihre Gesundheit & die Ihrer Mitarbeiter zu fördern.

Arbeitsschutz-Richtlinien zu Elektrosmog im Überblick

Allgemeine Schutzrichtlinie

Diese regelt im Bereich der hochfrequenten Felder nur den Schutz der allgemeinen Bevölkerung. Im Gegensatz zur Exposition der allgemeinen Bevölkerung treten an Arbeitsplätzen in der Regel höhere Belastungen auf.

Europäische Arbeitsschutzrichtlinie

Diese Verordnung trat am 19.11.2016 für den Arbeitsschutz in Kraft. Zuständig hierfür war das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Somit setzt die Verordnung die Europäische Arbeitsschutzrichtlinie 2013/35/EU über Mindestvorschriften zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch physikalische Einwirkungen (elektromagnetische Felder) vom 26. Juni 2013 um.

Zur Erleichterung der Durchführung hat die Kommission im November 2015 einen nicht verbindlichen Leitfaden mit bewährten Verfahren im Hinblick auf die Durchführung der Richtlinie 2013/35/EU – Elektromagnetische Felder bereitgestellt.

Der Leitfaden besteht aus zwei Bänden und einem gesonderten Leitfaden für kleine und mittlere Unternehmen (KMU):

DGUV-Vorschrift zum Schutz der Beschäftigten

Zum Schutz der Beschäftigten wird in Deutschland derzeit auch die DGUV-Vorschrift vom 1. Juni 2001 angewandt. In dieser werden vier verschiedene Expositionsbereiche definiert, für die jeweils unterschiedliche Grenzwerte, Aufenthaltsdauern und sonstige Vorschriften gelten.

Außer im Expositionsbereich 2 sind im beruflichen Umfeld für hochfrequente elektromagnetische Felder höhere Feldstärken zulässig als die 26. BImSchV zum Schutz der Allgemeinbevölkerung für den Betrieb von ortsfesten Anlagen erlaubt.

Für Träger von aktiven und passiven Körperhilfsmitteln (z. B. metallische Implantate oder Herzschrittmacher) müssen Unternehmen besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen, um diese vor gesundheitlichen Schädigungen zu schützen.

Wer ist zuständig?

Der berufliche Strahlenschutz im Bereich hochfrequenter elektromagnetischer Felder gehört zu den Aufgaben der:

Weitergehende Informationen sind bei den genannten Institutionen erhältlich.

Wir analysieren & reduzieren die EMF-Belastung in Ihrem Unternehmen

Wir wollen Sie dabei unterstützen, die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter zu stärken, um den Krankenstand in Ihrem Unternehmen zu senken. Ein gesunder Arbeitsplatz fördert die Produktivität. Deshalb analysieren wir die technische Strahlenbelastung ausgehend von Stromkabel, WLAN-Router, Computer & Co. Eine anschließende Beratung, wie die elektromagnetische Belastung effektiv reduziert werden kann, bieten wir Ihnen zudem gerne an. Kontaktieren Sie uns.

Wir von Waveguard entwickeln außerdem für Sie hochwertige, zertifizierte Produkte, die ein strahlenreduziertes Umfeld schaffen und zudem die Nutzung moderner Technologien wie Smartphone, Laptop und Co. ohne negative gesundheitliche Folgen ermöglichen. Sie haben Fragen zu Ihrem individuellen Schutz? Wir helfen Ihnen!

Unser Beitrag hat Ihnen gefallen? Dann lesen Sie in unserem Waveguard-Blog die neuesten Entwicklungen zum Thema elektromagnetische Strahlung.

Quellen

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