Sind Babyphone gesundheitsschädlich?

Babyphone gehören mittlerweile zur Erstausstattung eines jeden Säuglings. Denn sie senden uns Geräusche oder gar Bildaufnahmen aus dem Kinderzimmer, vermitteln somit eine gewisse Sicherheit, indem sie den Schlaf unserer Kleinsten überwachen, und können daher den Alltag erleichtern. Tests zeigen jedoch, dass das Gerät selbst einen großen Risikofaktor darstellt. Elektromagnetische Strahlungen gefährden uns und vor allem unsere Kinder, die nachweislich besonders davon betroffen sind.

In diesem Beitrag beleuchten wir folgende Fragen:

  • Welche Babyphone-Modelle gibt es und wie arbeiten sie?
  • Verursachen Babyphone gesundheitliche Risiken?
  • Welche Vorsorgemaßnahmen zum Schutz Ihres Kindes sollten Sie beachten?

 

Welche Babyphone-Modelle gibt es und wie arbeiten sie?

Babyphone mit niederfrequenten elektromagnetischen Feldern

Babyphone sind elektrische Geräte und erzeugen, sofern sie aus der Steckdose mit Strom versorgt werden, niederfrequente elektromagnetische Felder im Bereich von 50 Hz.

 

Einige Babyphone arbeiten über den Hausstromkreis. Die Geräuschübertragung funktioniert hierbei nur, wenn Sender und Empfänger sich im selben Stromkreis befinden. Nachteil: Jedoch ist dies nicht in jedem Haushalt möglich (abhängig von installierter Elektrik), kann durch andere Geräte gestört werden und erzwingt das Einstecken des Babyphones in eine Steckdose.

 

Babyphone mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern

Die meisten Babyphone-Modelle sind Funkgeräte und nutzen somit hochfrequente elektromagnetische Felder, um Geräusche zu übermitteln. Die Empfangsteile sind meist schnurlos, also mobil.

  • Analog funkende Babyphone haben wählbare Kanäle und ähneln einfachen Walkie-Talkies. Nachteil: Sie arbeiten unverschlüsselt und die Sprachqualität ist gering.
  • Digital funkende Babyphone oder schnurlose Telefone, die als Babyphone arbeiten können, sind zuverlässig und haben eine gute Sprachqualität. Nachteil: Sie basieren auf der DECT-Technologie und strahlen meist ununterbrochen.

 

Verursachen Babyphone gesundheitliche Risiken?

Einstufung der WHO

Die Krebsforschungsgruppe (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat elektromagnetische Felder im Mai 2011 als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft. Wegen zahlreicher warnender wissenschaftlicher Studien, arbeitet sie zurzeit an einer Risikoneueinstufung. Denn epidemiologische Studien geben zudem Hinweise darauf, dass niederfrequente elektromagnetische Felder zu einem erhöhten Leukämierisiko bei Kindern führen. Wie Öko-Test 2017 ermittelte, arbeiten viele digital funkende Babyphone als Dauersender. Deshalb steigern sie folglich das Gesundheitsrisiko unserer Kleinsten um ein Vielfaches.

 

US-Studie belegt Risiken für Kinder

Die US-amerikanische Studie der Wissenschaftler Lloyd Morgan, Santosh Kesari, und Devra Lee Davis von 2014 weist die besondere Elektrosensibilität von Kindern nach. Denn sie absorbieren mehr Mikrowellenstrahlung als Erwachsene: im Schädel doppelt so viel, im Knochenmark bis zehnmal mehr. Somit sind sie erheblichen Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Dazu gehören unter anderem Störungen der neuronalen Entwicklung, ADHS und ein erhöhtes Risiko für Hirntumore. Welche Dosierung für Kinder richtig ist, ist ebenso wenig bekannt wie dauerhafte Folgen. Aufgrund ihrer geringeren Körpergröße, dünneren Knochen, ihres höheren Wassergehalts und aktiveren Stoffwechsels als Erwachsene können gültige Strahlenschutzgrenzwerte nicht auf Kinder angewandt werden. Die Autoren fordern somit eine Aufklärungs- und Vorsorgepolitik.

 

BioInitiative warnt vor Babyphonen

Ein weiterer entscheidender Beitrag ist der Bericht der BioInitiative 2012, einer internationalen Vereinigung von Wissenschaftlern und Medizinern. Dieser besagt, dass die Anzeichen für gesundheitliche Risiken, die von elektromagnetischen Feldern ausgehen, seit dem Jahr 2007 erheblich gestiegen sind. Überprüft wurden dafür über 1.800 wissenschaftliche Studien. Demnach sind Kinder aller Altersgruppen und schwangere Frauen sind besonders gefährdet. Darauf hervorgehende gesundheitliche Folgen sind zum Beispiel die Schädigung der DNA, Auswirkungen auf Gedächtnis, Lernfähigkeit, Verhalten, Aufmerksamkeit, Schlafstörungen, Krebs und neurologische Störungen. Auch hier weisen die Autoren daher darauf hin, dass bestehende Grenzwerte nicht ausreichen, um die Gesundheit unserer Kinder zu schützen.

 

Welche Vorsorgemaßnahmen zum Schutz Ihres Kindes sollten Sie beachten?

  • Nutzen Sie Geräte mit einer möglichst niedrigen Frequenz.
  • Verzichten Sie auf eine Reichweitenkontrolle und prüfen Sie stattdessen diese vor der Nutzung selbst.
  • Sorgen Sie für einen möglichst großen Abstand zwischen dem Gerät und dem Bett des Kindes (mindestens ein Meter).
  • Achten Sie auf das Umweltzeichen Blauer Engel. Denn dieses berücksichtigt neben Umwelt- auch Strahlenschutzaspekte. Ausgezeichnete Geräte enthalten deshalb in der Gebrauchsanleitung Hinweise zur Vorsorge gegenüber elektromagnetischen Feldern.
  • Halten Sie bei Geräten, die an das Stromnetz angeschlossenen werden, einen möglichst großen Abstand (mindestens ein Meter) des Netzgerätes zum Bett des Kindes ein. Somit wird die Strahlenbelastung verringert.

 

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Quellen

 

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