Mikrowellen & Schallwellen als Waffen: Der neue Trend des Militärs

Egal ob Laser, Schall, Funk- oder Mikrowellen − Polizei und Militär haben längst die Vorteile entdeckt, mit unsichtbaren Mitteln feindliche Gegner aufzuspüren, in Schach zu halten, kampfunfähig zu machen oder sogar zu töten. Obwohl man diese neuen Waffensysteme offiziell als weniger tödliche oder nichttödliche Waffen (engl. non-lethal weapon) bezeichnet. Die Investitionen in diesen Bereichen stellen die zivilen oder medizinischen Entwicklungen weit in den Schatten. Tatsächlich ist der Fortschritt hier bereits so weit, dass verschiedene Waffenentwicklungen jetzt im zivilen Bereich Anwendung finden. So nutzen Polizei und Militäreinheiten bereits Mikrowellen und Schallwellenkanonen statt Wasserwerfern zur Demonstrantenabwehr. Oder Bürgermeister und Geschäftsleute im Handel erhältliche Schallwellengeräte gegen „herumlungernde“ Jugendliche. Nun haben aktuellen Medienberichten zufolge auch kriminelle Kreise diese neue Waffengattung für sich entdeckt.

  • Welche neuen Gefahren birgt das für das zivile Leben?
  • Wann hat diese Entwicklung begonnen?
  • Welche Möglichkeiten und Entwicklungen gibt es hier oder wird es künftig noch geben?
  • Und wie können wir uns vor solchen inzwischen auch öffentlich bestätigten Angriffen schützen?

Dazu möchte dieser Beitrag Antworten geben.

Wie alles begann

Bevor wir uns dem unangenehmen Thema der gezielten schädlichen, militärisch genutzten Wirkung von Strahlen, Wellen und Feldern widmen, ist es weise zu verstehen, dass es seit den ersten Entdeckungen nicht böswillige Absicht der Forscher oder Entwickler war, konkrete schädliche Anwendungen und Möglichkeiten zu finden oder zu schaffen. Vielmehr war man ursprünglich einfach nur neugierig und forschte relativ „unschuldig“ nach dem Prinzip von Aktion und Reaktion. Bevor die Wissenschaft im Laufe der Zeit und über viele Jahre hinweg immer mehr verstand, was schädliche und förderliche Wirkungen für den Menschen oder biologische Systeme wie Tiere und Pflanzen sind und was nicht.

Die zwei Wege der Wissenschaft

Im Laufe dieser wissenschaftlich sehr aufregenden Zeit entstanden daraus zwei Richtungen:

  • der medizinisch-zivile Bereich wie beispielsweise die Elektrotherapie
  • und der militärische Bereich, um Menschen gezielt zu manipulieren oder zu schaden.

Dabei sind aus der Suche nach zivilen Anwendungsmöglichkeiten militärische Möglichkeiten entstanden und aus militärischer Forschung auch wieder zivile Möglichkeiten. Weshalb dieses symbolische „Messer“ nur ein Messer ist, da es allein vom Nutzer abhängt, ob er damit Brot schneidet/schmiert oder einen Menschen verletzt.

Die zivile Forschung

Die zivile Nutzung begann bereits mit der Entdeckung der Elektrizität und kann auf über 350 Jahre Forschung zurückblicken. Wobei Präastronautiker wie Erich v. Däniken nun sicher anmerken würden, dass die alten Ägypter auch schon Elektrizität in einfachster Form zu nutzen wussten, was offiziell umstritten ist. Bleiben wir daher bei der offiziellen Lehrmeinung, dass etwa um 1672 mit dem deutschen Physiker Otto von Guericke und seiner Elektrisiermaschine der heutige Weg in die Elektrizitätsära mit seinen schädlichen und nützlichen Wirkungen begann.

1700−1800

Mit der Entdeckung der elektrisch schädlichen Nebenwirkungen suchte man natürlich auch wieder nach Abschirmmöglichkeiten. Einen ersten Versuch zeigt hier der bis heute immer noch beliebte faradaysche Käfig des englischen Physikers Michael Faraday (1791−1867). Einer Drahtgeflecht-Konstruktion, in deren Innern eine neutrale, feldfreie Zone entsteht. Die bis heute auch gern von elektrosensiblen Menschen oder zur Abschirmung von Autos durch Blitzschlag genutzt und verwendet wird (siehe Abb. 1).

Abb. 1 Mit Menschen besetztes Auto als faradayscher Käfig, Versuch in einer Hochspannungshalle

Abb. 1: Mit Menschen besetztes Auto als faradayscher Käfig, Versuch in einer Hochspannungshalle. Bildquelle: Sunzi safari: Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0. https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26895631

1800−1900

In den 1830er- bis 1930er-Jahren wurde allgemein im deutschen Sprachraum und weltweit in jede erdenkliche medizinische oder technische Richtung zu Strahlen, Wellen, Feldern, Elektrizität, Funk, Röntgen, Mikrowellen usw. teils auch am lebenden Menschen geforscht. Woraus beispielsweise die Elektrotherapie entstand. Die man zur damaligen Zeit als eine Art „Wunder- oder Allheilmittel“ euphorisierte (siehe Abb. 2). Da man glaubte, damit fast alles heilen zu können:

„Bereits 1834 waren es über 10.000 Ärzte in den Vereinigten Staaten, die sich zur Elektrotherapie bekannten. Zum Beginn der Elektrotherapie im 18. Jahrhundert wurde schwache, aber hochgespannte statische Elektrizität verwendet (Franklinisation, Galvanisation). Benjamin Duchenne (1806−1875) war es, der die Faradisation begründete.“

(Quelle: Heerd, U.: Das HAARP-Projekt, Michaels Verlag 2003, S. 107)

Abb. 2 Benjamin Duchenne behandelt einen Patienten mit Elektrotherapie

Abb. 2: Benjamin Duchenne (1806−1875) behandelt einen Patienten mit Elektrotherapie. Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/32/Guillaume_Duchenne_de_Boulogne_performing_facial_electrostimulus_experiments.jpg

Der militärische Weg

Nach ersten Beobachtungen und anfänglicher Neugier folgten gezielte wissenschaftliche Experimente, die bereits in der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg auch öffentlich frei publiziert und diskutiert wurden.

Zitat:

„Außerhalb des deutschen Sprachraums widmeten sich nur vereinzelte Wissenschaftler derartiger Forschung. In Italien führte der Neuropsychologe F. Cazzamalli (1887−1958) seit 1921 Versuche zur Wirkung von Ultrakurzwellen an Menschen durch. In seinem zu diesem Thema 1933 erschienenem Buch berichtet Cazzamalli, das menschliche Gehirn würde bei seiner Tätigkeit nicht nur elektromagnetische Wellen aussenden, sondern seinerseits auch auf elektromagnetische Wellen reagieren. Diese Reaktion nannte er den psycho-strahlungsenergetischen Reflex. Dieser strahlungsenergetische Reflex, so Cazzamalli, könnte auch zu Halluzinationen verschiedenster Art führen.“

(Quelle: Gehring, H.: Versklavte Gehirne Bewusstseinskontrolle und Verhaltensbeeinflussung, KoppVerlag 2006, S. 14)

Maxwell und Tesla

Besonders erwähnenswert aus dieser wissenschaftlich wilden wie spektakulären Anfangszeit, die zu späteren Nobelpreisen aber auch Entwicklungen des Militärs führten, sind dabei die Entdeckungen von James Clerk Maxwell (1831−1879) und Nikola Tesla (1856−1943) zu Scalarwellen, langwelligen Schumannwellen und Hochfrequenz. Die später in den 1960er-Jahren in militärisch und zivil genutzten großen Hochfrequenz- oder Ionosphärenheizern, den heute recht bekannten wie umstrittenen HAARP-Anlagen (High-frequency Active Auroral Research Program) und tektonischen Waffensystemen, Anwendung fanden.

Maxwells Entdeckungen zu den Scalarwellen befanden sich jedoch in einem energetischen Bereich jenseits der damaligen Forschung, den er Äther nannte. Weshalb diese wissenschaftlich nicht ernst genommen wurden. Nikola Tesla griff jedoch Maxwells Ideen auf und entwickelte sie weiter. Woraus neben vielen großartigen zivilen Ideen auch durch ihn bekannt gemachte Möglichkeiten zu sogenannten „Todesstrahlen“ oder andere militärische Entwicklungen entstanden.

Tektonische & Strahlen-Waffen

1894 experimentierte Tesla beispielsweise mit mechanischen Oszillatoren und meldete am 06.02.1894 ein Patent für einen Reciprocating Engine (Hubkolbenmotor) an (US Pat. Nr. 514, 169), mit dem er sogar Häuser ins Wanken bringen konnte. Welche die Grundlage für heutige tektonische Waffensysteme des Militärs bilden, auf die ich später noch kurz eingehe. Tesla sah damals bereits voraus, dass die langwelligen Schumannwellen (Todesstrahlen) zur Auslösung künstlicher Erdbeben geeignet seien. (Quelle: Fosar, Grazyna; Bludorf, Franz: „Die Erde als Waffe“, Matrix3000 Nr. 32/2006, S. 12)

Auch behauptet Tesla am 11.07.1934 gegenüber der New York Times:

„Man kann konzentrierte Partikelstrahlen derartig gewaltiger Stärke durch die Luft senden, daß diese eine Flotte von 10.000 feindlichen Flugzeugen über eine Entfernung von 200 Meilen (ca. 322 Kilometer), ausgehend von der Grenze der sich verteidigenden Nation, zum Absturz bringen und gegnerische Armeen aufgehalten werden.“

(Quelle: Bertell, Dr. R.: Kriegswaffe Planet Erde, J. K. Fischer 2013, S. 225)

Soweit zu den Gedanken eines Genies zu militärischen Möglichkeiten von Hochfrequenzfeldern, die bis heute die Welt inspirieren.

Militärische Forschung während des zweiten Weltkrieges

Mit Ausbruch des zweiten Weltkrieges gewann die militärische Forschung in den Hochfrequenzbereichen neben Radar, Funk und zur möglichen gezielten Feindabwehr oder Bekämpfung massiv an Bedeutung.

So untersuchten nicht nur amerikanische und britische Soldaten mögliche schädliche Wirkungen von Radar auf die eigenen Soldaten oder eigene Bevölkerung (Quelle: Nichols, P. B.; Moon, P.: Das Montauk Projekt − Experimente mit der Zeit, E.T. Publishing Unlimited 1994, S. 25). Sondern investierten auch italienische, japanische oder die reichsdeutsche Forschungsstelle der Luftwaffe in Groß-Ostheim in Möglichkeiten, Strahlen als Waffe einzusetzen:

„In einer bislang unveröffentlichten Ausarbeitung mit dem Titel ,Über die Möglichkeit biologischer Wirkungen kurzwelliger Röntgen- bzw. Gammastrahlen von Röntgenröhren besonderer Bauart auf größere Entfernungen’ legte der Leipziger Professor Schiebold dar, mit welchen Mitteln und welcher Wirkung kurzwellige Strahlen sich bei größeren Entfernungen nutzen lassen. Diese Ausarbeitung, die auf einem am 6. Mai 1944 auf der Sitzung des Kuratoriums der Forschungsstelle der Luftwaffe gehaltenen Vortrag beruht, kommt zu dem Schluß, daß eine schädigende Wirkung kurzwelliger Strahlen auf feindliche Flugzeugbesatzungen bei entsprechendem großflächigem Einsatz mit ausreichender Stärke möglich ist.“

(Quelle: Gehring, H.: Versklavte Gehirne Bewusstseinskontrolle und Verhaltensbeeinflussung, Kopp-Verlag 2006, S. 147)

 Was dazu führte, dass die deutsche Luftwaffe bald darauf in spezielle, an Flugzeugen montierte Radarwaffen-Geräte investierte. Welche gezielt feindliche Flugzeugbesatzungen schädigen, geistig manipulieren, vom Kurs abbringen oder idealerweise sogar zum Absturz bringen sollten (siehe Abb. 3).

Abb. 3 Radarwaffensysteme an deutschen Flugzeugen während des 2. Weltkrieges

Abb. 3: Radarwaffensysteme an deutschen Flugzeugen während des zweiten Weltkrieges. Bildquelle: Intelligence Branch, Plans and Operations Division, Office of the Chief Signal Officer − ME 11-219 Directory of German Radar Equipment, gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6096963

Die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg & der Kalte Krieg

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden diese und viele weitere führende Forschungen jener Zeit Teil der Kriegsbeute. So profitierten vor allem die USA und damalige Sowjetunion (UdSSR) als Siegermächte von den Forschungsergebnissen Japans, Italiens und Deutschlands. Und „exportierten“ beide Länder ganze LKW-Ladungen mit Unterlagen zu geheimen Forschungen wie Raketenantrieben oder Strahlenwaffen in ihre Länder. Sondern wurden durch die amerikanische Geheimoperation Paperclip/Overcast in die USA und dem russischen Pendant, der Geheim-Operation Ossawakim („Ossoawiachim“) am 22.10.1945 unter Leitung von Iwan Alexandrowitsch Serow, dem späteren General des KGB, mehr als 2.500 ausgewählte deutsche Fachkräfte (Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker) nebst ihren Familien nach Russland gebracht. Wo sie an den beschlagnahmten deutschen Geheimwaffen weiterarbeiten sollten.

Zitat:

„Neben deutscher und italienischer Grundlagenforschung konnten die USA ab 1945 auch auf diesbezügliche Arbeiten japanischer Wissenschaftler zurückgreifen. Japan hatte zwischen 1940 und 1945 an die zwei Millionen Yen ausgegeben, um sogenannte Todesstrahlen zu entwickeln. US-Wissenschaftler und das Amerikanische Kriegsministerium glaubten, aus den japanischen Vorarbeiten eine Strahlenwaffe bauen zu können, die ungeschützte Menschen bis in eine Entfernung von zehn Meilen töten könnte. (Guvatt, 1996; Lammer & Lammer, 1997)“

(Quelle: Gehring, H.: Versklavte Gehirne Bewusstseinskontrolle und Verhaltensbeeinflussung, KoppVerlag 2006, S. 147/148)

 Das neue Wettrüsten

Damit begann nach dem zweiten Weltkrieg ein neues Wettrüsten nicht nur um die Vorherrschaft im Weltraum oder Atomwaffen, sondern auch rund um EMF und Strahlenwaffen, die ihren Höhepunkt im Kalten Krieg sowie der Bildung des Warschauer Paktes und der NATO führte. Wobei jede Nation die andere natürlich bei diesem „furchtbaren Spiel um Macht und Kontrolle“ zu übertrumpfen und auszustechen versuchte.

So prahlte 1960 Russlands ehemaliger Staats- und Regierungschef und Chef der KPdSU (1958−1964) Nikita Chrutschtschow gegenüber dem Präsidium der KPdSU:

„Wir haben eine neue Waffe, welche sich sozusagen im Aktenkoffer unserer Wissenschaftler befindet, die so machtvoll ist, dass diese, wenn sie ohne Hemmungen eingesetzt werden würde, alles Leben auf der Erde auslöschen könnte. Es ist eine fantastische Waffe.“

Quelle: Bertell, Dr. Rosalie: „Kriegswaffe Planet Erde“, J. K-Fischer 2013. S. 243/244)

Künstlich Erdbeben erzeugen

Oder berichtete ein Whistleblower und ehemaliger Söldner − Arthur Johnson, der in den 70er-Jahren in Angola kämpfte − nach einem Spezialeinsatz mit neuen Waffensystemen des US-Militärs aus dieser Zeit:

„Zusammen mit fünf Kameraden bekam ich eine Spezial-Schutzkleidung und irgendwelche Koffer. Die Erklärung war lapidar: Eine neue experimentelle Waffe. Wir sollten sie das erste Mal im Kriegseinsatz benutzen. Die Waffe generiert Ultraschall auf kurze Distanz. Johnson berichtet weiter, dass der kleine Trupp Soldaten eine Kamera umgeschnallt bekam, die alles, was nun geschah, aufzeichnen sollte. Nach Einschalten des Gerätes fingen die Overalls der Soldaten von innen heraus zu schwitzen an und in dem von ihnen mit dem neuartigen Gerät bestrahlten Gebiet begann sich bald darauf die Erde zu bewegen:

Es verschlug uns den Atem: Ohne irgendeinen Knall oder Donner. Dort, wo unserer Meinung nach ein Dorf sein sollte, fing die Erde an zu kochen. In einem Radius von 200 Metern vom Zentrum des Tales vollführte die Erde Wellenbewegungen und schwoll dann mehr und mehr an. Langsam warf die Erde Blasen auf, die zerplatzten und nach einigen Sekunden in sich zusammenfielen. Danach erreichte auch unseren Standort schon ein leichtes Vibrieren. Im Zentrum bildete sich ein Trichter, der immer schneller rotierte, […].

Radial begannen sich Risse zu bilden, Spalten, die sich öffneten und wieder schlossen. […] Wir konnten unseren eigenen Augen nicht trauen. Ein paar Meilen von uns tobte ein Erdbeben, das genau fokussiert war an der Stelle, wo die Basis lokalisiert worden war […]. Nach zwei Minuten existierte das Tal nicht mehr. Stattdessen ballte sich dort ein Kegel aus Felsenschutt zusammen, unter dem Einfluß der Ultraschallwellen, wie eine dicke Flüssigkeit oder ein Gelee, das kochte, dampfte und brodelte.“

(Quelle: „Die Erde als Waffe“, Matrix3000, Ausgabe März/April 2006, S. 9; siehe auch in meinem Buch 5G-Mobilfunknetze S. 169/170)

Fazit

Offensichtlich hatten also sowohl das US-Militär Teslas Ideen von 1894 zum Auslösen künstlicher Erdbeben aufgegriffen und weiterentwickelt, aber auch die UdSSR Mittel und Wege gefunden, militärisch „Gott“ zu spielen oder Soldaten mittels Strahlung negativ zu beeinflussen. Woraus weitere Forschungen des US-Militärs, der Air Force, des CIA und weiterer Organisationen zwischen 1957 bis 2000 im Bereich Funkwellen-, Mikrowellen-, EMF- und Hochfrequenz-Forschung entstanden, die hier kurz Erwähnung finden sollen.

Ehemals geheime militärische Projekte zur Erforschung der Wirkung von Strahlung und Hochfrequenz um 1960−2000

  • 1957: Projekt STYX (Die US-Army erforschte hierin die Schädigung körperlicher Funktionen durch Radio & Mikrowellen.)
  • 1958: Projekt ORION (Die USAF (United States Air Force) erforschte die Verhaltensbeeinflussung sicherheitsrelevanter Personen mittels VFL-, HF-, ELF- und UHF-Wellen.)
  • 1960: Projekt MK-DELTA (Die CIA untersuchte die Beeinflussung von Verhalten und Einstellungen größerer Bevölkerungsgruppen mittels VFL-, HF-, ELF- und UHF-Wellen.)
  • 1963−1966: Projekt PANDORA (Die CIA untersuchte die Wirkung von Mikrowellen auf das Nerven- und Immunsystem mittels ELF-Wellen.)
  • 1983: Projekt PHÖNIX II (Die USAF und NSA experimentierten an der Verhaltensbeeinflussung größerer Bevölkerungsgruppen mittels Radarwellen, Mikrowellen und Ultrakurzwellen auf der Luftwaffenbasis Montauk/Philadelphia.)
  • 1989: Projekt TRIDENT (NSA und ONR experimentierten an der Verhaltensbeeinflussung größerer Bevölkerungsgruppen mittels UHF-Wellen.)
  • 1990: Projekt RF-MEDIA (Die CIA untersuchten Möglichkeiten der Verhaltensbeeinflussung großer Bevölkerungsgruppen mittels unterschwelliger Befehle in Radio- und Fernsehwellen.)
  • 1998: Projekt CLEEN SWEEP (CIA, NSA und ONR untersuchten Möglichkeiten der emotionalen Beeinflussung großer Bevölkerungsgruppen über Alpha- bis Deltawellen.)

(Projektquellenliste: Gehring, H.: Versklavte Gehirne Bewusstseinskontrolle und Verhaltensbeeinflussung, Kopp Verlag 2006, S. 166−168; Quellen (US-Militärprojekte) der Amtlichen Dokumente: Scheflin & Opton, 1978; Cannon, 1993; Martin & Caul, 1995; John St. Clair Akwei vs. National Security Agency, 1996; Patton, 1996; Victorian, 1996; Lammer & Lammer, 1997)

Russlands geheime Projekte

Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte und testete natürlich auch Russland Frequenz-basierte Waffensysteme, die jedoch mehr der Geheimhaltung unterlagen, als die durch den Freedom of Information Act von 1965 und dem Privacy Act (PA) von 1974 zur gesetzlichen Offenlegung verpflichtete USA. Demnach entwickelte Russland beispielsweise ein LIDA-Gerät, dass mittels ELF-Wellen (Extremely Low Frequency) elektromagnetische Frequenzen von drei bis 30 Hertz, dem Bereich, in dem auch unsere Gehirnwellen arbeiten, das sowohl auf die eigene Bevölkerung als auch auf die des „kapitalistischen Erzfeindes“ gerichtet wurde:

„Am 16. Juli 1981 gab der nordamerikanische TV-Sender NBC (National Broadcasting Corporation) bekannt, dass der Nordwesten der USA jahrelang mit Extreme Low Frequency-Wellen (ELF-Wellen) bestrahlt wurde. Und die Nachrichtenagentur Associated Press veröffentlichte zur gleichen Zeit eine Meldung, in welcher stand, dass dies auch beabsichtigt war… Die Sowjetunion habe ab ca. 1960 über ein Gerät namens LIDA verfügt, mit dem man das menschliche Verhalten mittels ELF-Wellen beeinflussen konnte. In der UdSSR sei das Gerät dazu benutzt worden, die Menschen träge zu machen und in einen tranceähnlichen, gleichgültigen Zustand zu versetzen.“

(Quelle: Heiliger, Dr. M.: Bewusstseinsmanipulation durch ELF-Wellen, Zeitenschrift Nr. 73/2012, S. 20)

HAARP-Anlagen und Ionosphärenheizer

Abb. 4 HAARP-Anlagen und Ionosphärenheizer

Abb. 4: Bildquelle: Michael Kleiman, US Air Force − http://science.dodlive.mil/2010/02/23/haarps-antenna-array-the-kitchen-in-the-sky/, gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11034772

Parallel entstanden auch ab den 1960er-Jahren weltweit die ersten Ionosphärenheizer, HAARP- oder Hochfrequenzanlagen. Die auf Tesla-Forschungen zurückgehen und laut dem amerikanischen Erfinder und Patentinhaber „Eastlund“ Wettermuster in großen Höhen, der Ionosphäre oder Atmosphäre, gezielt durch Hochfrequenzbeschuss verändern. Und dadurch Regen nach Äthiopien und schönes Wetter in Überflutungsgebiete bringen oder Stürme auslösen bzw. abschwächen können. Worüber die alternative Nobelpreisträgerin Dr. Rosalie Bertell ausführlich in ihrer 60-jährigen Recherche und ihrem Lebenswerk „Kriegswaffe Planet Erde“ berichtet.

Interessant dabei ist, dass Amerika Russland beim Aufbau erster Ionosphärenheizer beispielsweise durch Lieferung eines riesigen Magneten sogar während des Kalten Krieges unterstützte und man laut Bertell öffentlich verschwiegene, nicht ratifizierte Übereinkünfte traf. Was ich bereits in meinem Beitrag zu Mikrowellen und ihren Einfluss auf das Klima zeigte.

Zeitnahe zivile Experimente, Forschungen & Entwicklungen

Nun könnte ein Kritiker natürlich einwenden, all das sei – selbst, wenn es denn wahr wäre − relativ weit weg und deshalb für unsere „moderne, medial gut aufgeklärte und vernetzte Welt“ nicht mehr relevant. Doch weit gefehlt, denn diese ehemals militärischen und geheimen Forschungen dringen nun auch in den zivilen Bereich vor:

  • Beim Stuttgarter Radiosender Antenne 1 wurde beispielsweise am 10.04.2002 in Zusammenarbeit mit dem Forscher Dr. Bauer ein ziviles Experiment mit einem „Sexbrummton“ gestartet. Worin emotional stimulierende Frequenzen unter die Musik gemischt und während des ganzen Tages ausgestrahlt wurden. Während das Szenario live von drei Moderatoren mit überschwänglichen Worten kommentiert wurde. (Quelle: Fosar, G.; Bludorf, F.: Der Sexbrummton von Stuttgart, Matrix3000, März/April 2003, S. 34)
  • Oder kam um 2005 der US-Tüftlers Woody Norris auf die Idee, mit unhörbaren Mikrowellen Supermarktbesucher zum Mehrkauf zu manipulieren. Wofür sich einem Spiegel-Bericht vom 09.05.2005 zufolge auch bald das Militär interessierte.
  • Ebenfalls berichtete ein 2008 erschienener Spiegel-Panorama-Bericht von einem Bürgermeister in Dissen, einer Kleinstadt am Teutoburger Wald, der neben anderen Käufern nun „per Knopfdruck“ oder besser gesagt mit einem käuflich erwerbbaren „Mosquito-Schallwellengerät”, das mit bis zu 104 Dezibel Schalldruckpegel und einer Reichweite von 20 Metern arbeitete, Jugendliche von einem Kinderspielplatz vertrieb, weil sie dort herumlungerten.

So werden also nicht nur Wühlmäuse und Marder mit Ultraschall vertrieben, sondern neuerdings auch Jugendliche. Und das ganze Thema nimmt immer perfidere Formen an.

Die Werbekampagne für Mikrowellen- & Schallwellenwaffen läuft

Heute arbeitet das Militär, was seine Operationen betrifft, zwar noch geheim. Doch was die neuen, angeblichen nicht tödlichen Waffen betrifft, ziemlich offen und erschreckend transparent. Schließlich will man auch über die Ländergrenzen hinaus davon profitieren und verkaufen, verkaufen, verkaufen …

Das boomende Geschäft mit „nichttödlichen Waffen“

  • So wurde 2006 stolz das „Active Denial System/Projekt Sheriff” der Öffentlichkeit vom Entwickler Raytheon auf der Moody Air Force Base/US-Bundesstaat Georgia vorgestellt. Eine Mikrowellenwaffe/Kanone, die mit gebündelten Mikrowellen und 95 Gigahertz Leistung die Haut von Getroffenen auf 50−55 Grad Celsius über 500 Metern Entfernung erhitzen kann. (Spiegel Wissenschaft: 15.01.2007)
  • Setzte die Polizei 2009−2014 bei nicht genehmigten Demonstrationen am Rande des G20-Gipfels in Pittsburgh 2009 und einer Demonstration in Ferguson/USA 2014 Long Range Acoustic Device (LRAD/Schallkanonen) gegen Demonstranten ein.
  • Präsentierte 2017 die Wehrdienststelle des wissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr im Bayerischen Greding stolz dem ZDF eine Mikrowellenkanone, die fähig ist, gezielt jegliche Elektronik zu zerstören. (siehe YouTube: Die Mikrowellenkanone − Streng geheim und kriegsentscheidend)
  • Warb 2019 Chinas Aerospace Science and Industry Corporation (CASIC) für eine chinesische Mikrowellenwaffe zum Schutz der Landesgrenzen und zur Terrorismusabwehr, die auf Basis von Millimeterwellen höllische Schmerzen verursachen und Gegner kampfunfähig machen soll. Wobei, wie wir wissen, Millimeterwellen ja auch für die 5G-Netze genutzt werden sollen.
  • Zeigte 2020 ein US-Gegenelektroniksystem von General Dynamics namens Leonidas der Öffentlichkeit, dass man Drohnenschwärme durch Hochfrequenz/Mikrowellen als gerichtete Energiewellen sowohl als einzelne als auch mehrere Bedrohungen bewältigen kann.
  • Und verkündete Ende 2021 Russland stolz, dass russische Hyperschallwaffen, jetzt mit „Mach 20 oder Mach 27“ (dem 20- bis 27-fachen der Schallgeschwindigkeit/ca. 33.000 Kilometer pro Stunde) über den Himmel rasen (können). Womit ein neues Wettrüsten in diesem Bereich begann.

Mikrowellenherde zu Mikrowellenwaffen umbauen

Bei diesen Entwicklungen ist es nicht verwunderlich, dass es sogar bereits Möglichkeiten gibt, um einen häuslichen Mikrowellenherd so umzubauen, dass er zur Mikrowellenwaffe wird und im Netz Literatur oder Videos kursieren, die zeigen, wie man das macht. Die ich hier aus ethischen Gründen aber weder verlinken noch abbilden möchte, um diesen verrückten Gedanken keinerlei Raum zu geben. Der Hinweis möge bitte dem Leser genügen, dass das inzwischen möglich ist. Was offiziell bestätigt wird.

Zitat:

„Es ist unglücklicherweise wahr, daß Leute überall auf der Welt Zugang zu Technologie haben, die fast so fortschrittlich ist, wie diejenige, die dem amerikanischen Verteidigungsministerium zur Verfügung steht.“

Jim Lewis, Director of Technology at the Center for Strategic and International Studies in Washington. (United Press International (2001): Everyday Materials Used in Radio Weapon.)

Wie können wir uns schützen?

In den USA ist das Thema bereits seit Jahren bekannter. Deshalb gibt es hier schon Bürgerinitiativen, Vereine oder Organisationen, wohin sich Ratsuchende oder auch Opfer von Mikrowellenwaffen wenden können. Wie das Internationale Committee gegen Mikrowellenwaffen oder das International Network against Mind Control“ mit seinem Europa-Ableger: European Coalition Against Covert Harassment. Während in Deutschland solche Organisationen immer noch fehlen, obwohl sogar aus der Presse mögliche Fälle von Angriffen immer bekannter werden.

Das Problem ist oftmals, diese Angriffe als solche zu erkennen oder auch Politiker zu finden, die sich dem sensiblen Thema annehmen. Denn Mikrowellen sind leise, unsichtbar, nicht nachweisbar und können leicht geleugnet werden. Das spiegelt auch eine offizielle Anfrage an den Staat vom 04.03.2020 zum Schutz vor Mikrowellenwaffen-Angriffen wider, welche belegt, dass Mikrowellenschäden sich in einer politischen wie gesetzlichen Grauzone befinden.

Auch lassen sich Mikrowellenwaffen mit einfachen Abschirmmöglichkeiten wie Metall oder Gewebe nicht genügend abschirmen, da diese oftmals ihren Weg hindurch finden. Wie bereits Dr. Reinhard Munzert in seinem lesenswerten, mit über 80 Quellen belegten Aufsatz zum Thema Mikrowellenwaffen aus dem Jahr 2003 berichtet. Worin dieser dazu rät:

Was wir tun können

„Internationale Experten für Elektromagnetischen Terrorismus fordern völlig zurecht: ,Obwohl elektromagnetischer Terrorismus nicht gern in der Öffentlichkeit diskutiert wird, da es sich um ein sehr heikles Thema handelt, ist es notwendig, eine breitere Öffentlichkeit über die davon ausgehenden Bedrohungen zu informieren …’ (Wik, Radasky & Gardner 2000 [81]). Die Möglichkeiten uns zu schützen, beruhen nicht auf Verdrängung, sondern auf Information, Verantwortung und Handeln!“

Information, Aufklärung, Vernetzung und Engagement sind somit die wichtigsten Waffen, die wir derzeit zur Verfügung haben. So besteht die reale Chance, dass bald neue Gesetze kommen werden, die diesem immer bekannter werdenden Treiben hoffentlich bald Grenzen setzen werden, um zu verhindern, dass das aufgezeigte Szenario völlig außer Kontrolle gerät.

Quellen

Literatur & Zeitschriften

  • Bertell, Dr. R.: Kriegswaffe Planet Erde, J. K. Fischer 2013
  • Fosar, G.; Bludorf, F.: Der Sexbrummton von Stuttgart, Matrix3000 März/April 2003
  • Fosar, Grazyna; Bludorf, Franz: „Die Erde als Waffe“, Matrix3000 Nr. 32/2006
  • Gehring, H.: Versklavte Gehirne Bewusstseinskontrolle und Verhaltensbeeinflussung. KoppVerlag 2006
  • Heerd, U.: Das HAARP-Projekt, Michaels Verlag 2003
  • Heiliger, Dr. M.: Bewusstseinsmanipulation durch ELF-Wellen, Zeitenschrift Nr. 73/2012
  • Nichols, P. B.; Moon, P.: Das Montauk Projekt − Experimente mit der Zeit, E.T. Publishing Unlimited 1994

Internet

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Maik Lindner

Maik Lindner

Maik Lindner, geb. 1968, beschäftigt sich seit 25 Jahren mit alternativen Entwicklungen und Tendenzen in Gesellschaft, Technik, Zukunft und Leben. Oder erforscht philosophische Gedanken zum Menschsein und seinen Potentialen. Er lebt im Großraum München, arbeitet im sozialen Bereich und schreibt Bücher zu verschiedenen Themen. Mehr Informationen unter: https://maik-lindner.jimdosite.com/

2 Kommentare zu „Mikrowellen & Schallwellen als Waffen: Der neue Trend des Militärs“

  1. Ein hervorragender Artikel, weit umspannend – und auch für den Laien sehr gut zu verstehen !
    Vielen Dank!
    Beate

  2. Pingback: Bewusstseinskontrolle durch Mikrowellen − Realität oder Science-Fiction?

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