Essen aus der Mikrowelle: (k)ein Gesundheitsrisiko?

Laut Statistik besaßen im Jahr 2000 etwa 56,1 % der deutschen Haushalte eine Mikrowelle. 2021 waren es bereits 73,8 % der deutschen Haushalte, die neben unzähligen Mikrowellenherden in Zügen, Flugzeugen, Großküchen usw. superschnell und einfach ihr Essen im Mikrowellenherd erhitzten. Und der Markt boomt: Weltweit wurde 2021 ein Umsatz im Segment Mikrowellen von etwa 7.998 Mio., also fast 8 Milliarden Euro erzielt. Was uns zeigt, wie weit verbreitet Hochfrequenz in unseren Küchen ist.

  • Wie kam der Mikrowellenherd eigentlich in unsere Haushalte?
  • Ist Mikrowellennahrung wirklich so unbedenklich wie immer behauptet wird?
  • Was passiert mit durch die Mikrowellen erhitzte Nahrung auf Molekularebene?
  • Was geschieht nach dem Verzehr in unserem Körper?
  • Gibt es Studien, die eine schädliche Wirkung zeigen?
  • Und wenn „ja“, weshalb sind diese kaum bekannt?

Um diese und weitere Fragen geht es in diesem Beitrag.

Wie alles begann

Offiziell heißt es, Percy Spenser (1894−1970), ein amerikanischer Ingenieur, der bei der Firma Raytheon, einem Rüstungskonzern und Hersteller für Hochfrequenztechnik, Magnetrone (Vakuum-Laufzeitröhren zur Erzeugung elektromagnetischer Wellen) für Radaranlagen baute, sei der Vater der Mikrowelle. Er kam auf die Idee für einen Herd, als er eher per Zufall beobachtete, dass Schokolade während seiner Tätigkeit an Radaranlagen in seiner Tasche schmolz. Was sein Interesse weckte, weshalb er gezielter mit künstlich erzeugten Mikrowellen experimentierte. Diese Experimente, in denen er Eier zerplatzen oder Maiskörner als Popcorn durch den Raum fliegen ließ, überzeugten ihn von der Wirksamkeit und so wurde die Idee für einen „Radarherd“ geboren. Doch sollte es noch einige Zeit dauern, bis die heutige uns bekannte Mikrowelle in die Haushalte kam.

Der erste offizielle (Mikrowellen)-Radarherd

Einer der ersten Mikrowellenherde aus dem Jahr 1946

Abb. 1 Einer der ersten Mikrowellenherde/Radarherde aus dem Jahr 1946. Bildquelle: https://cdn.prod.www.spiegel.de/images/60c2d409-0001-0004-0000-000000799124_w920_r0.8868305826877737_fpx50.97_fpy46.99.jpg

  • 1954 wurden nach offiziellen Angaben dann die ersten kommerziellen Mikrowellenherde mit etwa 1.600 W Leistung für Passagierflugzeuge und später auch Großküchen hergestellt. Welche ca. 2.000−3.000 Dollar kosteten.
  • 1955 brachten in einem Gemeinschaftsprojekt die Firma Raytheon mit dem US-Unternehmen Tappan einen Herd in haushaltsüblichen Abmessungen auf den Markt, den man heute im Nationalmuseum für amerikanische Geschichte in Washington D.C. bestaunen kann.
  • Bis 1964 wurden etwa 1.396 Exemplare davon für 1.400 US-Dollar verkauft.
  • Ab 1970 sanken die Preise, was zu einer weiten Verbreitung in der Bevölkerung führte. So besaßen 1970 bereits etwa 40.000 Haushalte in den USA eine Mikrowelle, 1975 bereits eine Million und 1997 bereits 97 % der Bevölkerung. Während sie parallel ihren Siegeszug rund um die Welt antrat.
  • So besitzen laut statistischen Erhebungen heute etwa 73,8 % aller deutschen Haushalte einen Mikrowellenherd.

Das ist die offizielle Version der Mikrowelle, die jeder mit einem Mausklick bei Wikipedia findet.

Deutschland und die Mikrowelle

Wenn der Herd auch unbestreitbar durch die USA weltweite Verbreitung fand, so wurde das jedoch nicht zuerst in den USA entdeckt. Denn die Idee, Essen schnell, zeitsparend und unkompliziert durch hochfrequente Mikrowellen zu erhitzen, hatten nämlich schon einige Jahre vor den Amerikanern die deutschen Techniker und Ingenieure an der Berliner Humboldt-Universität noch während des 2. Weltkrieges. Doch ließ man dort diese krankmachende Idee schnell wieder los. Zitat:

„Die Kampfmoral einer Truppe verlangt nach vollen Mägen und warmen Essen. Und so hätte der Mikrowellenofen die Aufgabe der Feldküchen drastisch erleichtert. Hätte. Doch das Gerät wurde von der Heeresführung nicht akzeptiert. Falls überhaupt, sollten die Soldaten nur im feindlichen Feuer fallen − und nicht durch die unwissende Hand der eigenen Küchenkompanie. Die Ärzte und Ingenieure an der Berliner Humboldt-Universität, wo die ersten Mikrowellengeräte entwickelt wurden, hatten nämlich schnell erkannt, wie schädlich diese zeitsparenden „Kocher“ tatsächlich sind. Also wurde der Mikrowellenofen sogleich wieder beerdigt, nachdem er das Licht der Welt erblickt hatte.“

Doch damit hört die inoffizielle, öffentlich wenig bekannte und kritische Geschichte rund um den Gebrauch der als praktisch gelobten und gefeierten Mikrowelle nicht auf.

Russland und die Mikrowelle

Nachdem Berlin zuerst durch russische Streitkräfte eingenommen und besetzt wurde, fiel ein Großteil der geheimen oder weniger geheimen Forschungen der Deutschen in ihre Hände. So auch die Entwicklungen und Ideen rund um die Mikrowelle. Doch nahm man auch dort schnell wieder Abstand von diesem Vorhaben. Zitat:

„Gerade auf dem Gebiet der Schwingungsphysik waren die sowjetischen Forscher ihren Kollegen im Westen jahrzehntelang voraus, und es ist deshalb nicht verwunderlich, dass die politische Führung der UdSSR im Jahr 1976 einen Bann gegen Mikrowellenöfen aussprach. Russische Wissenschaftler hatten bereits in den 1930er-Jahren die Auswirkungen von Mikrowellenstrahlung mit geringer Leistungsdichte auf das Zentralnervensystem von Tieren und Menschen untersucht. Die daraus abgeleiteten extrem strengen Sicherheitsnormen wurden von westlichen Forschern aber nicht ernst genommen und noch in den 60er-Jahren um das Tausendfache überschritten.“

Nach dem Zerfall der UdSSR begann man sich in Russland jedoch wieder am westlichen Lebensstil zu orientieren. Weshalb die Mikrowelle auch dort heute wieder in den Haushalten zu finden ist. Die Bequemlichkeit und Unwissenheit hatten also wieder einmal über Weisheit und Vernunft gesiegt.

Oder war es einfach nur unsere Ignoranz und Gier? Vielleicht eine Mischung aus beidem.

Was hatten die deutschen und russischen Forscher erkannt?

Nun stellt sich natürlich dem gesunden Menschenverstand die Frage, weshalb deutsche und russische Wissenschaftler schon vor 70/80 Jahren eine Bannmeile um den Mikrowellenherd legten, statt so wie es heutige Galileo-Sendungen bei YouTube oder in Netzbeiträgen tun, Koch- und Grillmöglichkeiten darin anzupreisen.

Waren Deutschlands und Russlands Entwickler, Forscher, Ärzte und Ingenieure allesamt nur zu unwissend und nicht so „zeitgemäß gebildet“ wie wir? Oder weshalb lehnten sie die Mikrowelle zur schnellen, zeitsparenden Erwärmung von Speisen bereits kurz nach ihrer Entwicklung ab?

Aufschluss darauf gibt Benjamin Seiler in seinem Artikel „Erschwertes Überleben im globalen Mikrowellenherd“ der Zeitenschrift (Nr. 44/2004) auf Seite 49. Zitat:

„In den Archiven des Atlantis Educational Centre in Portland, Oregon, befindet sich das Originaldokument eines forensischen (gerichtsmedizinischen) Forschungsberichts, über die Resultate der deutschen und russischen Versuche mit Mikrowellenöfen zusammengefasst, welche bereits in den 1940er- und 1950er-Jahren durchgeführt wurden. Die damals festgestellten Auswirkungen wurden in folgende Kategorien unterteilt:

1. Krebserregende Auswirkungen von mit Mikrowellen bestrahlter Nahrung

2. Zerstörung des Nährwertes von mit Mikrowellen bestrahlter Nahrung

3. Direkte biologische Auswirkungen von Mikrowellenstrahlung auf den Menschen.“

Die schädliche Wirkung von Mikrowellen(öfen)

Mikrowelle kaputt

Abb. 2 Bildquelle: Von heb@Wikimedia Commons (mail) – Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1860088 gefunden bei: https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrowellenherd#/media/Datei:MW_on_fire.jpg

Damit betreten wir nun den von der Industrie und den Befürwortern stark umstrittenen und heftig dementierten, ja sogar verbannten Bereich der schädlichen Wirkung von Mikrowellenöfen und den damit einhergehenden Forschungen bzw. negativen Wirkungen auf die Gesundheit.

1. Krebserregende Auswirkungen von mit Mikrowellen bestrahlter Nahrung

Die deutschen und russischen Forscher erkannten, dass elementare Nährstoffe durch die Bestrahlung mit Hochfrequenz (Mikrowellenöfen arbeiten etwa mit 2,5 Ghz Leistung, ähnlich wie Mobilfunkmasten) so verändert werden, dass sie zu Funktionsstörungen im Verdauungstrakt und Lymphsystem führen. So werden Eiweißverbindungen molekular destabilisiert und die Entstehung von krebserregenden Stoffen in Fleisch, Milch- und Getreideprodukten wird gefördert. Wobei es keine Rolle spielt, ob wir die Nahrung nur in der Mikrowelle auftauen oder diese darin kochen.

Anders ausgedrückt wird durch die unnatürlich hohen Schwingungen von ca. 5 Milliarden Mal pro Sekunde, bei einer Frequenz von etwa 2,5 GHz Leistung, das Essen molekular dermaßen durchgeschüttelt, dass die natürliche Struktur der Zellen und Moleküle in der Nahrung verändert und die Harmonie der Moleküle zerstört wird. Mit unnatürlich veränderter Nahrung kann der Körper aber nichts anfangen, da diese letztlich toxisch (giftig) wirkt.

Mikrowellenessen als Dickmacher!

Toxische Nahrung versucht der Körper jedoch loszuwerden oder in Lösung zu halten, um uns davor zu schützen. Weshalb er diese in Wasser bindet (verdünnt), wodurch er künstlich aufgeschwemmt wird, da er diese Stoffe als Schlacken und Gifte einlagert. Weshalb Mikrowellennahrung ebenfalls den Körper übersäuert.

Ein ungesunder Säure-Basen-Haushalt des Körpers macht ihn aber nicht nur dick, sondern schwächt die Immunabwehr und macht ihn anfällig für eine ganze Reihe zivilisationsbedingter Krankheiten wie Übergewicht, Rheuma, Herz-Kreiskauf-Krankheiten u.v.m.

Messungen ergaben, dass sich das Blutbild nach dem Essen von Mikrowellennahrung ebenfalls zum Schlechteren verändert, wodurch wiederum die Entstehung von Krebs gefördert wird.

2. Zerstörung des Nährwertes von mit Mikrowellen bestrahlter Nahrung

Die deutschen und russischen Forschungen der 40er/50er-Jahre aber auch spätere Forschungen in den 70er/80er-Jahren z.B. aus der Schweiz, auf die ich noch eingehen werde, zeigten, dass in Mikrowellenöfen erhitzte, gekochte oder aufgetaute Nahrung zu einer signifikanten Abnahme des Nährwertes führten:

  • So reduziert sich die Bioverfügbarkeit der Nährstoffe signifikant. Also die Fähigkeit des Körpers Nährstoffe aufzunehmen
  • oder wird der Nährwert tierischen Eiweißes zerstört,
  • nimmt die Vitalenergie der Lebensmittel um 60−90 % ab.
  • Ebenso wird der Hämoglobingehalt (rote Blutkörperchen/wichtig für die Sauerstoffzufuhr) und Folsäurespiegel (wichtig für die Blutbildung) deutlich reduziert.
  • Während die Leukozytenzahl (weiße Blutkörperchen/siehe Abb. 3), der Cholesterinspiegel (Stressspiegel des Blutes) und Säuregrad des Blutes drastisch steigt
  • und die Eiweiß-Stabilität gestört wird.
  • Wodurch das Blutbild insgesamt durch regelmäßigen Verzehr von Mikrowellennahrung vermehrt pathologische Veränderungen aufweist. Wie sie bei der Auslösung von Krebsgeschwüren vorliegen.
  • Außerdem beschleunigt sich der strukturelle Zerfall aller im Mikrowellenherd erhitzten Nahrung.

Leukozytenzunahme (weiße Blutkörperchen) nach bestrahlter Mikrowellennahrung

Abb. 3: Leukozytenzunahme (weiße Blutkörperchen) nach bestrahlter Mikrowellennahrung. Das bedeutet immer eine erhöhte Immunabwehr des Körpers wie bei Infektionen oder Tumoren. Bildquelle: https://www.google.com/url?sa=i&url=https%3A%2F%2Fwww.zeitenschrift.com%2Fartikel%2Fdie-mikrowelle-macht-dick&psig=AOvVaw19fbUPBlqyQ6ymvOxfFhjW&ust=1637585899824000&source=images&cd=vfe&ved=0CAgQjRxqFwoTCMiL0YDBqfQCFQAAAAAdAAAAABAE

3. Biologische Auswirkungen von Mikrowellenstrahlung auf den Menschen

Wenn wir uns direkter Mikrowellenstrahlung aussetzen, bekommen wir damit interessanterweise ähnliche Probleme wie beim Mobilfunk. So schreibt Benjamin Seiler in seinem bereits erwähnten Artikel zu den deutschen und russischen Forschungen zu den biologischen Auswirkungen der Mikrowellen. Zitat:

„Die (gesetzlich erlaubte) Leckstrahlung eines Mikrowellenofens führt beim Menschen zu einem markanten Verlust der Vitalenergie. Der Körper ist kurzzeitig nicht mehr in der Lage, auch gesunde Nährstoffe richtig zu verwerten. Im Inneren der Körperzellen kommt es zu einem Kurzschluss der Membranpotentiale und damit zum Zusammenbruch der Zellfunktionen; diese gilt speziell für Blut und Lymphe.“

Seiler führt noch fort:

„Die Kreisläufe der elektrischen Nervenimpulse im Großhirn und in den Zentren des zentralen und des autonomen Nervensystems brechen zusammen. Die Funktion des Wachbewusstseins wird ebenso gestört wie die Hormonproduktion und das hormonelle Gleichgewicht. Alpha, Beta- und Delta-Hirnwellen weisen deutlich höhere Störfrequenzen auf, was zu folgenden Beschwerden führen kann:

– Erinnerungsverlust, Konzentrationsschwäche, unterdrückte Emotionalschwelle, Verlangsamung der Denkprozesse und Schlafstörungen.“

Im Grunde erzeugen Mikrowellenherde damit ähnliche Wirkungen, wie wir sie schon in meinen Ausführungen zum Elektrosmog oder zur Elektrosensibilität ausführlich betrachtet haben.

Leckstrahlung und Elektrosmog

Dass Mikrowellenherde eigentlich ständig Leckstrahlung abgeben und wir dadurch ständig mehr oder weniger Elektrosmog ausgesetzt sind, ist hinlänglich bekannt. Was je nach Blickwinkel ernst genommen oder verharmlost wird. So können wir beim Bundesministerium für Strahlenschutz (BfS) lesen. Zitat:

„Hochfrequente elektromagnetische Felder mit einer Frequenz von 2,45 GHz werden in Mikrowellenherden zum schnellen Erwärmen von Speisen verwendet […] Durch Abschirmmaßnahmen ist gewährleistet, dass im Betrieb nur sehr wenig Strahlung nach außen gelangt. Trotz guter Abschirmung tritt in der Umgebung der Sichtblende und der Türen eine geringe Leckstrahlung auf.“

E-Smog-Kontaminierung des Wohnbereiches

Dadurch wird die Küche und das Wohnumfeld eigentlich ständig mit Elektrosmog kontaminiert. Die Höhe der austretenden Leckstrahlung soll laut BfS zwar nur 1 % betragen und damit absolut verkraftbar sein. Doch langjährig erfahrene Experten auf dem Gebiet von Elektrosmog, wie Dr. Joseph Mercola, raten dringend von der Anschaffung einer Mikrowelle ab. Zitat:

„Eine Mikrowelle gehört zu den stärksten Produzenten von Radiowellenstrahlung in ihrem Haushalt und strahlt überdies weit in die Küche ein starkes Magnetfeld aus. Eigentlich müsste man 30 Meter Abstand von einer laufenden Mikrowelle halten, also werfen sie das Gerät am besten aus dem Haus. Aber vergessen sie nicht: Auf die Dauer sind ihre Mobiltelefone und ihr Router die Geräte, die für die größte EMF-Belastung sorgen.“

Mercola, Dr. Joseph: EMF Elektromagnetische Felder. KOPP Verlag 2020. S. 220f

Messen statt mutmaßen und blind vertrauen!

Wer auf Nummer sicher gehen und seine heiß geliebte Mikrowelle nicht hergeben will, sollte also hier lieber nicht blind vertrauen, sondern seinen älteren oder auch neu gekauften Herd mit modernen Messgeräten (z. B. Mikrowellenlecksuchgerät PMD74 Pyle Audio und Mikrowellenindikator „BR15“) lieber immer wieder überprüfen. Da ältere, auch noch funktionstüchtige Geräte mehr Leckstrahlung abgeben und dadurch die Grenzwerte an nicht mehr richtig abdichtenden Stellen schnell um ein Vielfaches überschritten werden. Wie die Herausgeber der Zeitschrift Mysteries in einem praktischen Selbst-Test ihrer alten, noch „gut funktionierenden“ Mikrowelle schnell feststellten. Woraufhin sie das noch voll funktionsfähige Gerät sofort wegwarfen. (siehe ausführlicher in Mysteries Ausgabe 6/2015; Mikrowellengeräte können unsere Gesundheit gefährden)

Tod durch Mikrowellen-Leckstrahlung?

Dass Mikrowellen-Leckstrahlung sogar tödlich sein kann, darüber berichtet bereits ein Artikel von Benjamin Seiler und Siegfried Zwerenz in einer älteren Zeitenschriftausgabe aus dem Jahr 1999 unter dem Titel „Der große Mobilfunkreport/Das Damokles-Schwert über unseren Köpfen“, worin es heißt:

„Ein englischer Arzt obduzierte vor wenigen Jahren (vor 1999! / Anm. d. Autors) einen angeblich gesunden Koch, der während der Arbeit plötzlich tot umgefallen war. Herzstillstand. Als der Arzt den Körper des Verstorbenen öffnete, erlebte er den Schock seines Lebens: Das Herz des Kochs war in den Worten des Arztes ,gar gekocht wie ein Stück Fleisch auf dem Mittagstisch’. Dieses Phänomen konnte sich der Arzt nicht erklären – bis er dann feststellte, dass dieser Koch vor einem Mikrowellenofen gearbeitet hatte. Durch irgendeinen Defekt oder eine Fehlfunktion war die volle Mikrowellenstrahlung ausgetreten und hatte den Koch innerhalb weniger Augenblicke getötet.“

David gegen Goliath

Zwei Forscher, die öffentlich auf diese negativen Wirkungen hinwiesen und sich damit gegen eine mächtige Industrie-Lobby stellten, waren der Agraringenieur Dr. Hans Ulrich Hertl und Professor Bernand Blanc von der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne (Schweiz).

Diese beantragten um das Jahr 1989 beim Schweizer Nationalfond Fördermittel in Höhe von 150.000 Franken, was jedoch mit der Begründung abgewiesen wurde, dass für die Untersuchung von Mikrowellen kein öffentliches Interesse bestehe. Weshalb sie ihre unabhängigen Untersuchungen aus eigener Tasche finanzierten und in den 90er-Jahren nachweisen konnten, dass durch Mikrowellennahrung vermehrt all jene pathologische Blutbildveränderungen auftreten, wie wir sie bereits betrachtet haben. Daraufhin begannen Hertl und Blanc, öffentlich ihre Berichte und Forschungsergebnisse mit Mikrowellenherd-Bildern mit Totenkopfschädel zu veröffentlichen. (Siehe Abb. 4)

The Journal of Natural Science

Abb 4: Bildquelle: https://www.naturalscience.org/wp-content/uploads/2014/11/wfns_special-report_microwave_02-02_german.jpg

Doch der Fachverband „Elektroapparate für Haushalt und Gewerbe Schweiz“ (FEA) fand das überhaupt nicht lustig und klagte Hertl wegen geschäftsschädigendem Verhalten an und erwirkte in kostenaufwändigen Prozessen, dass Hertl nicht mehr öffentlich dieses geschäftsschädigende Verhalten zeigen durfte. Hertl gab, obwohl er die ersten gerichtlichen Instanzen verlor und daraufhin 60.000 Franken Prozesskosten zahlen musste, jedoch nicht auf und gewann letztlich am 25.08.1998 vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Der wiederum die Schweiz verurteilte, Hertl einen Maulkorb verpasst zu haben. Er erhielt daraufhin seine Freiheit zurück, die Forschungsergebnisse veröffentlichen zu dürfen. Und bekam zusätzlich einen Schadensersatzanspruch von ca. 40.000 Franken zugesprochen.

Alte Forschungen heute nicht anerkannt

Diese alten Forschungen gelten heute allgemein als überholt oder widerlegt und werden entsprechend bestritten. Obwohl sich an der Technologie seit seiner Erfindung und weltweiten Verbreitung grundsätzlich nichts verändert hat.

Fazit:

Damit ergibt sich die Schlussfolgerung, dass es zwar Forschungen und Ergebnisse seit langer Zeit zur schädlichen Wirkung von Mikrowellen gibt, diese wissenschaftliche Kritik – wie fast schon auffallend auch beim Mobilfunk oder zur ebenfalls sich ausbreitenden Elektrosensibilität – aber nicht ernst genommen, bestritten oder von einer inzwischen Milliarden schweren Industrie sogar per Gerichtsprozesse unterdrückt wird.

So bleibt nur dem unbedarften Laien, sich damit näher auseinanderzusetzen, alle Seiten kontrovers – wenn diese auch teilweise nicht leicht zu finden sind – anzuhören, um dann die Anschaffung und den Nutzen-Schaden-Aspekt vor dem Kauf oder beim Gebrauch einer Mikrowelle gründlich zu überlegen. Denn Hochfrequenz in Form von Mikrowellen im Haushalt birgt wohl doch viel mehr Gefahren, als wir manchmal noch unwissend zu glauben pflegen.

Kompakt-Konfektionsofen als Alternative

Doch eine bequeme und zeitsparende Lebensweise zu pflegen und Essen möglichst schnell aufzuwärmen ginge alternativ auch mit einem Kompakt-Konfektionsofen. Der nicht viel mehr kostet und ohne gefährliche Mikrowellen als multifunktionale und energiesparende Alternative auf dem Markt erhältlich ist.

Guten Appetit nach dieser geistig schweren Kost und hoffentlich auch etwas nachdenklich stimmenden Zeilen − wünscht Euch verbunden mit meinen besten Wünschen für eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gutes, gesundes, erfolgreiches und bewusstes neues Jahr 2022

Euer Maik Lindner

Autor, Mensch und Naturfreund

Quellen

Internet

Zeitschriften

  • Mercola, Dr. Joseph: EMF Elektromagnetische Felder. KOPP Verlag 2020. S. 220f
  • Mysteries: Mikrowellengeräte können unsere Gesundheit gefährden. Ausgabe 6/2015

 

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Hinweis: Der Artikel gibt die Meinung des Autors wieder, stellt aber nicht notwendigerweise den Standpunkt der Waveguard GmbH dar.

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Maik Lindner

Maik Lindner

Maik Lindner, geb. 1968, beschäftigt sich seit 25 Jahren mit alternativen Entwicklungen und Tendenzen in Gesellschaft, Technik, Zukunft und Leben. Oder erforscht philosophische Gedanken zum Menschsein und seinen Potentialen. Er lebt im Großraum München, arbeitet im sozialen Bereich und schreibt Bücher zu verschiedenen Themen. Mehr Informationen unter: https://maik-lindner.jimdosite.com/

1 Kommentar zu „Essen aus der Mikrowelle: (k)ein Gesundheitsrisiko?“

  1. Danke fuer den wertvollen, exzellent recherchierter Beitrag zu diesem Thema! In unserer Zeit wird so viel von diesem wichtigen Wissen “geloescht”. Gerade fuer Menschen mit Immunproblemen oder Krebs waere es essentiell von dieser Technologie Abstand zu nehmen.

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