Handy in der Hosentasche − Ist das bedenklich?

Handy in der Hosentasche − Ist das bedenklich?

Haben Sie sich auch schon gefragt, ob es gefährlich sein könnte, das Handy in der Hosentasche zu tragen? Smartphones, Tablets und Co. senden und empfangen mit Mikrowellenstrahlung. Laut dem Bericht der BioInitiative 2012 besteht eine direkte Verbindung zwischen dieser Strahlungsart und der Spermaschädigung. Doch gefährdet ist nicht nur die Fruchtbarkeit der Männer, sondern auch die der Frauen. Die Studienlage dazu ist besorgniserregend. Dennoch fehlt die transparente, öffentliche Aufklärung. Außerdem sollen uns Strahlenschutzgrenzwerte schützen. Daher ist es für viele selbstverständlich, sorglos das Handy in die Hosentasche zu stecken. Aber wissen Sie, dass das Bundesamt für Strahlenschutz trotzdem davor warnt, die Geräte körpernah zu nutzen oder gar zu tragen?

In diesem Beitrag geben wir Ihnen deshalb einen Überblick zur aktuellen Studienlage, zu gesundheitlichen Folgen bezüglich der männlichen und weiblichen Fruchtbarkeit. Außerdem geben wir praktische Tipps für Ihren Schutz.

Handy in der Hosentasche − Studien belegen die Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit

Studienlage zu Mobilfunk und Fortpflanzung

Die Studienlage zur Schädigung der Reproduktionsorgane durch Mobilfunk ist umfangreich und eindeutig. Untersuchungen dazu zeigen pathologische Effekte auf männliche und weibliche Organe. Betroffen sind dabei die Spermien und Hoden des Mannes sowie die Eierstöcke und Oogenese (Eireifung) der Frau.

Daher veröffentlichte die Umwelt- und Verbraucherorganisation zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung Diagnose-Funk in der Reihe Brennpunkt (Ausgabe Februar 2016) einen Studienüberblick mit dem Titel „130 Studien. Smartphones und Tablets schädigen Hoden, Spermien und Embryos“. Darüber hinaus wurden auch im ElektrosmogReport (Ausgabe September 2019) Studien zur Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit durch Mobilfunk- und WLAN-Strahlung vorgestellt. Im Folgenden wollen wir einige repräsentative Untersuchungen dazu anführen.

Studie von Dimitris J. Panagopoulos, Griechenland, 2019

Der Forscher Dr. Dimitris J. Panagopoulos (Universität Athen, Griechenland) analysierte in seiner Studie vorhandene Publikationen zu negativen Folgen auf lebende Organismen durch vom Menschen verursachte elektromagnetische Felder. Dabei fand er heraus, dass 68 von 71 Studien zur Mobilfunkstrahlung signifikante negative Wirkungen nachwiesen. Dazu zählen unter anderem die Abnahme der Fortpflanzungsfähigkeit, DNA-Schäden und Zelltod. Im experimentellen Teil der Arbeit verglich Panagopoulos die Wirkung des GSM-Mobilfunks (2G) mit der von elektrischen Feldern durch Gewitter, im Labor erzeugter hochfrequenter Strahlung sowie vom Magnetfeld um heimische Stromleitungen. Darauf ergab sich, dass die von Mobiltelefonen ausgesendeten Strahlen schließlich signifikant gesundheitsschädlicher als die der anderen Quellen waren. Zudem wiesen Versuchstiere Erbgutveränderungen in den Eierstöcken auf.

Studie von Kavindra K. Kesari, Ashok Agarwal und Ralf Henkel, USA, 2018

Die Wissenschaftler analysierten in der Studie eine Vielzahl von Untersuchungen, die nachteilige Auswirkungen auf männliche Geschlechtsorgane durch Strahlenbelastung von Mobiltelefonen, Laptops und WLAN belegten. Festgestellt wurden dabei eine verringerte Spermienanzahl/-morphologie/-beweglichkeit, erhöhte DNA-Schäden sowie Enzym- und Hormonstörungen. Diese Wirkungen hängen demzufolge von physikalischen Faktoren (z. B. Dauer der Belastung, Entfernung zur Strahlungsquelle, Feldstärke) ab.

Studie von Martha Dirnfeld et al., Israel, 2015

Die Studie der Universität Haifa, Israel untersuchte die Gewohnheiten der Handynutzung von 106 Männern und bestätigte, dass Mobilfunkstrahlung die männliche Fruchtbarkeit schädigt. Anschließend fasste Martha Dirnfeld, Professorin am Medizinischen Zentrum der Technischen Universität in Haifa, das Ergebnis der Untersuchung wie folgt zusammen: „Wir haben drei Nutzungsgewohnheiten des Mobiltelefons gefunden, die zu einem erheblichen Rückgang der Spermienzahl bei Männern geführt haben. Das sind Männer, die das Telefon nahe am Körper benutzen, laden oder es in der Nähe der Hoden tragen. Die Anzahl ihrer Spermien war wesentlich geringer.“ Die Studie wies zudem nach, dass die Spermienkonzentration sinkt, wenn das Handy weniger als 50 Zentimeter vom Schritt entfernt getragen wird. 47 Prozent der Männer mit dieser Gewohnheit hatten folglich eine „abnormale Konzentration“.

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Studie von S. A. Geronikolou, Griechenland, 2015

Die Studie von Geronikolou, Universität Athen, wies nach, dass elektromagnetische Strahlung zu Unfruchtbarkeit, speziell zu gestörter Eireifung, führen kann. Betrachtet wurde hierbei die Fruchtfliege, ein Referenztier zur Untersuchung der Oogenese (Eireifung). Das Ergebnis war eine verminderte Fruchtbarkeit bei einer Bestrahlung weit unter den gesetzlichen Grenzwerten.

Praktische Tipps zum Schutz vor Unfruchtbarkeit durch Mobilfunk- und WLAN-Strahlung

  • Nutzen Sie Ihr Mobiltelefon in einem möglichst großen Abstand vom Körper. Headsets helfen Ihnen dabei.
  • Verwenden Sie Ihren Laptop oder Ihr Tablet niemals auf dem Schoß. Nutzen Sie außerdem am besten eine separate Maus und Tastatur.
  • Tragen Sie das Handy nicht in der Hosentasche oder direkt am Körper.
  • Schalten Sie das Smartphone und WLAN nachts aus, denn auch im Stand-by-Modus senden und empfangen die Apps permanent.

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Quellen

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