Die 8 häufigsten EMF-Quellen in Ihrem Zuhause

Die 8 häufigsten EMF-Quellen in Ihrem Zuhause

Elektromagnetische Felder (EMF) oder „elektromagnetische Strahlung“ ist im Grunde eine Form von Energie, die von einer Quelle abgegeben wird. Was einen EMF-Typ von einem anderen unterscheidet, ist die Frequenz, mit der er arbeitet. (Denken Sie an ein großes Boot, das große Wellen verursacht, im Gegensatz zu einem kleinen Boot, das kleine Wellen produziert.)

Auf der Grundlage dieser Unterschiede können wir EMFs in ein sogenanntes elektromagnetisches Spektrum einordnen, in dem jedes Frequenzband eine andere Wirkung auf seine Umgebung hat. Die Grundlagen hierzu finden Sie im Artikel „Elektromagnetische Strahlung – ein Leitfaden für Einsteiger“.

In diesem Beitrag geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die acht häufigsten Quellen von EMFs in Ihrem Zuhause und was Sie darüber wissen müssen.

1. WiFi

WiFi (Drahtlosnetzwerke) können eine Reihe unterschiedlicher Frequenzbereiche nutzen. Obwohl wir alle gern verbunden sind, empfehlen wir, dass Sie Ihr WLAN nachts abschalten.

 

2. Mobiltelefone und Schnurlostelefone

Mobiltelefone werden oft in Taschen, an den Ohren oder sogar in BHs getragen. Sie senden besonders starke EMF-Signale beim Hotspotting, Anrufen, Herunterladen oder Streaming aus. Da diese Geräte oft am Körper getragen werden, sollten Sie auf den thermischen Effekt (Erwärmung des Körpergewebes) achten. Dies gilt auch für schnurlose Telefone. Lesen Sie dazu den Artikel „Mikrowellen-Emissionen von Mobiltelefonen überschreiten Sicherheitsgrenzwerte“ und „Was ist die spezifische Absorptionsrate (SAR) bei Mobiltelefonen: Sicherheits- und Gesundheitsbelange“.

3. „Smart Devices“ (intelligente Geräte) Smart TVs, Schalter, Laptops, Computer

Ähnlich wie das WiFi und die Mobiltelefone senden auch diese Geräte EMF-Signale aus. Hier gilt die gleiche Vorsicht wie mit WiFi und Mobiltelefonen.

 

4. „Smart Meter“ (intelligente Stromzähler)

Die sogenannten Smart Meter kommunizieren mit Ihrem Energieversorger und sagen Ihnen genau, wieviel Energie Sie verbrauchen. Sie verwenden dazu das gleiche 2,4-GHz-Signal wie das WiFi.

 

5. Mikrowellenherde

Trotz der allgemeinen Behauptung, dass Mikrowellenherde sicher seien und in der Mikrowelle zubereitetes Essen keinen Verlust an Nährstoffgehalt erleiden würde, stelle ich mir immer wieder die Frage, ob die Tatsache, dass wir vielleicht Lebensmittel essen, die gerade eine hohe Dosis elektromagnetischer Strahlung im höheren Frequenzbereich erhalten haben, für uns wirklich von Vorteil sein kann.

Ich erinnere mich immer daran, dass meine Hündin mindestens eine halbe Stunde lang kein Futter wollte, nachdem es in der Mikrowelle leicht erhitzt wurde – verglichen mit der Zeit, als dasselbe Futter auf einem herkömmlichen Kochfeld leicht erwärmt wurde.

 

6. Elektrische Verkabelung

Elektrische Verkabelungen senden sehr niederfrequente EMFs aus, die sich von Ihrem Mobiltelefon oder WiFi unterscheiden. Die von solchen Verkabelungen erzeugten EMFs bezeichnet man auch als „schmutzige Elektrizität“ bzw. „Elektrosmog“.

 

7. Autos

Je „smarter“, also intelligenter, das Auto ist, desto mehr elektrische Verkabelungen und Bluetooth-Technologie enthält es.

 

8. Ihre Nachbarn

Das heißt, wenn Sie welche haben. Jene werden höchstwahrscheinlich die gleichen Quellen von EMFs in ihrem Zuhause haben wie Sie. Der beunruhigendste Aspekt dabei sind deren WiFi-Netzwerke. Wenn Sie in einem Wohnblock leben, wird jeder in Ihrem Haus den EMFs einer Vielzahl von Drahtlosnetzwerken ausgesetzt sein, denen Sie nicht entkommen können.

 

Sind all diese Quellen von EMFs sicher?

Obwohl die Industrie dazu neigt, an der Idee festzuhalten, dass sie nichts anderes als sicher sind, empfehlen wir Ihnen, Ihre eigene unabhängige Forschung zu EMFs zu betreiben und Quellen zu Rate zu ziehen wie etwa die BioInitiative.

Es lohnt sich außerdem, die International Agency for Research on Cancer (IARC, Internationale Agentur für Krebsforschung) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu konsultieren. Sie stellte fest, dass EMFs möglicherweise krebserregend für den Menschen sind, und glaubt, dass einige Studien eine mögliche Verbindung zwischen EMFs und Krebs aufzeigen.

So bewertete beispielsweise eine in der Schweiz durchgeführte Studie aus dem Jahre 2018 die Auswirkungen niederfrequenter EMFs auf erwachsene Werktätige über einen Zeitraum von 18 Jahren. Es wurde festgestellt, dass die Arbeitnehmer, die über längere Zeit erhöhten EMF-Messwerten ausgesetzt waren, ein höheres Risiko trugen, an bestimmten Arten von Leukämie zu erkranken.

 

Wir erwähnen weitere Referenzen und Beispiele in den folgenden Artikeln

 

Was sollte angesichts der potenziellen Risiken unternommen werden?

Wir sollten alle darauf achten, unsere Strahlenbelastung durch EMFs wo immer möglich zu reduzieren, Geräte auszuschalten, die nicht benutzt werden, und nach Lösungen zu suchen, die unsere gesundheitliche Widerstandsfähigkeit erhalten und erhöhen.

Wir bei Waveguard wollen Sie dabei unterstützen, die Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung von Drahtlosgeräten in Ihrem Zuhause, Büro und auch unterwegs zu mindern. Wenn Sie daran interessiert sind, wie wir Ihnen helfen können, kontaktieren Sie uns.

 

Quellen

Autorin

Veronika Appleford Divincova, Forschungsassistentin bei Waveguard.

Ich glaube, dass wir in unserem Leben umso bessere Entscheidungen treffen können, je mehr Wissen und Verständnis uns zur Verfügung stehen.

Veronika Appleford

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