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Strahlenschutzgrenzwerte − Wie entstanden sie und warum sind sie veraltet?

Zahlreiche Studien belegen Gesundheitsrisiken durch nichtionisierende elektromagnetische Strahlen. Bereits 2002 unterzeichneten 1.000 Ärzte weltweit den Freiburger Appell, in dem sie die Ärzteschaft, das Gesundheitswesen, die Politik und die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren wollten. 2015 forderten schließlich auch 194 Wissenschaftler aus 39 Ländern in einem Appell an die Vereinten Nationen (UNO), deren Mitgliedstaaten und die Weltgesundheitsorganisation (WHO), sich mit den Gesundheits- und Umweltrisiken der steigenden Strahlenbelastung zu befassen, die Öffentlichkeit aufzuklären, Vorsorgemaßnahmen zu treffen und Richtlinien zu verschärfen. Die Aufruhe ist völlig unbegründet, versichern jedoch die Strahlenschutzbehörden. Denn empfohlene Strahlenschutzgrenzwerte sollen uns ausreichend schützen. Doch woher stammt diese Sicherheit, wenn der Aufschrei der Experten immer lauter wird?

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