Elektrosmog, die unterschätzte Gefahr − Teil 1: Grenzwerte, Frequenzen, Gesundheit

Der 5G-Ausbau boomt. Die Vernetzung mit dem geplanten Internet der Dinge und der Industrie 4.0 schreitet ständig voran. Arbeit im Homeoffice wird während der Corona-Pandemie fast schon zur Norm. Parallel halten immer mehr elektrische oder elektronische Geräte Einzug in unser persönliches oder gesellschaftliches Leben. In einer komplett vernetzen Welt wird das noch millionenfach mehr, ja wird es im Grunde kein Entkommen mehr aus einem permanenten Frequenz-Cocktail aus Funkstrahlung und elektrischen oder elektromagnetischen Feldern (Elektrosmog) geben, wenn wir nicht funkfreie Zonen einrichten, wie es Professor Dr.-Ing. Wilfried Kühling in seiner 2021 erschienenen Schrift vorschlägt.

Doch:

  • Was ist eigentlich Elektrosmog?
  • Welche Frequenzen betrifft Elektrosmog?
  • Warum schützen die Grenzwerte nicht?
  • Wie wirkt sich Elektrosmog auf unsere Zellen und Gesundheit aus?

Auf diese Fragen möchte ich im 1. Teil meines Beitrags eingehen.

Im 2. Teil befasse ich mich mit den Fragen:

  • Welche Rolle spielt Elektrosmog als Ursache der neuen Volkskrankheit Burnout?
  • Wie viele Menschen sind bereits von Elektrosensibilität betroffen?
  • Und womit müssen wir künftig bei ungebremstem Netzausbau noch rechnen?

Viel Spaß beim Lesen!

1. Was ist Elektrosmog?

Der Begriff Elektrosmog besteht einfach und getrennt betrachtet aus den Wortteilen; „Elektro“ (für elektrische Geräte oder Elektrizität) und dem Begriff „Smog“. Letzterer Wortteil ist aus dem englischen Begriff für Rauch (smoke) oder Nebel (fog) abgeleitet. Womit man ursprünglich negative Wirkungen und Merkmale der industriellen Revolution, durch ungünstige Wirkungen von Rauch oder Nebel auf Atemwege, den Kreislauf und die Gesundheit insgesamt assoziierte.

Dieser „schlechte Nebel oder Rauch“ konnte damals mit den Sinnen (Sehen/Riechen) wahrgenommen werden und wurde allgemeinsprachlich mit Erfindung der Elektrizität und seinen elektrischen oder elektromagnetischen Feldern für diesen Bereich übernommen, als man sich der negativen Wirkungen von elektromagnetischen Feldern, Funkstrahlung oder Elektrizität immer mehr bewusst wurde.

E-Smog genauer betrachtet

Doch ist der Begriff „Elektrosmog“ etwas irreführend, da man Elektrosmog nicht im herkömmlichen Sinne sehen, riechen, schmecken oder tasten kann. Jedoch mit modernen Messgeräten messen. Dabei handelt es sich um elektrische oder magnetische Störfelder (Störnebel), die von allen elektrischen Anwendungen durch Spannung und Strom in Form von Feldern oder Wellen ausgehen.

Elektrosmog als schädlicher Teil der Elektrizität oder Strahlung

Konkret handelt es sich bei Elektrosmog um jene Anteile der Elektrizität oder Strahlung, die z. B. beim Einschalten des Lichtes keinen Nutzeffekt, sondern Störeffekte durch „ungewollte Beeinflussung des Umfeldes“ verursachen. (Hochspannungsleitungen geben z. B. nicht nur Abwärme, sondern auch Elektrizität/E-Smog an das Umfeld „ungewollt“ ab). Weshalb Elektrosmogfelder ein Problem mit der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) darstellen. Aber keinen echten, sondern eher einen unsichtbaren „Rauch oder Nebel“ bilden. Es gibt also Vor- und Nachteile seit Erfindung der Elektrizität und künstlich gepulster Funkwellen.

Elektrosmog ist messbar!

Einer der großen Irrtümer, der mit dem Verständnis von Elektrosmog einhergeht, ist, dass wir Elektrosmog nicht sehen, riechen, schmecken oder anfassen können oder viele Menschen nicht wie Elektrosensible mit ihren feineren Antennen darauf reagieren. Weshalb sie dann schlussfolgern, und dem Trugschluss erliegen, Elektrosmog sei nicht real. Doch handelt es sich um einen physikalischen Effekt, der durch Nutzung von Elektrizität, Elektronik, Funk, Radar usw. auch Störfelder erzeugt und dadurch „ungewollt“ Mensch, Natur, Umwelt und sogar die Elektronik selbst negativ beeinflusst.

Den Umfang, die Stärke und Intensität der auftretenden Felder oder Wellen kann man heute sogar mittels moderner Messgeräte messen und berechnen. Wobei wir damit dann schlussfolgern, dass es durch offizielle Richtwerte oder Grenzwerte keine Probleme damit gibt. Weshalb man mit E-Smog auch nicht ganz hilflos dasteht, sondern gesundheitliche Vorkehrungen treffen kann. Zum Beispiel durch Abschirmung oder Kauf strahlungsarmer/freier Geräte etc.

Vor- und Nachteile von Funkstrahlung und Elektrizität

Vorteile:

Durch die Erfindung der Elektrizität oder des Mobilfunks und seiner zahlreichen Anwendungen kam es weitverbreitet und allgemein zu der Vorstellung, diese Technologien nur noch als Wohltat und Fortschritt zu empfinden, was bis zu einem Grad natürlich auch stimmt. So ist es durch Funk möglich, einen Rettungshubschrauber oder Notarzt zu rufen oder mittels Elektrizität im Dunkeln eine Lichtquelle und eine Millionen Möglichkeiten von der elektrischen Zahnbürste über den Föhn bis hin zu Elektroautos usw. zu nutzen. Weshalb immer mehr elektrische Anwendungen oder elektrische bzw. funkgesteuerte Geräte Verbreitung finden.

Nachteile:

Damit geht jedoch auch eine ständige Funk- oder E-Smogbelastung von Arbeitsplätzen, Wohnbereichen, aber auch dem Umfeld und der Umwelt einher. Für jene, die feinere Antennen für die impulshaft auftretenden künstlichen Wellen oder Felder entwickelt haben, wird die zunehmende E-Smog und Funkwellenbelastung deshalb immer mehr zum Fluch und ist diese für eine wachsende Gruppe von Menschen sogar mit Schmerzen verbunden; die sogenannten Elektrosensiblen. Weshalb sie unter den künstlichen von Menschen erzeugten Störfeldern immer mehr leiden und nur noch abgeschirmt oder fern jeglicher Funkwellen oder elektrischer und elektromagnetischer Felder leben können. Worauf ich später noch näher eingehe.

2. Natürliche und künstliche Felder

Ein enorm wichtiger Punkt zum Verständnis der negativen Wirkung von Elektrosmog, der gern vergessen oder unterschätzt wird, ist der Fakt, dass wir uns seit Jahrmillionen an natürliche Felder angepasst haben und jetzt künstliche elektrische oder elektromagnetische Wellen oder Felder, die den sogenannten Elektrosmog erzeugen, schufen, in die wir uns täglich immer mehr und öfter hineinbewegen. Was unser Körper wohl auch mit entsprechenden Pausen ganz gut verkraftet. Aber mit dem zunehmenden 5G-Netzausbau zu einer wachsenden Bedrohung für das Leben wird, wie ich ausführlich bereits in meinem Beitrag zur schädlichen Wirkung von Mobilfunk auf Tiere, Pflanzen und Insekten schilderte.

Natürlicher Gleichstrom und künstlicher Wechselstrom

Der große Unterschied liegt hierbei – um es nochmals kurz zu erklären − in natürlichen Gleichstromfeldern (Sonne, Erdmagnetismus usw.) und künstlich erzeugten Wechselstromfeldern (Elektrizität, Mobilfunk oder Radar usw.), welche in der Natur eigentlich so nicht vorkommen. Weshalb die künstlichen Felder oder Strahlen all die – sogar messbaren – negativen Wirkungen nicht nur bei elektrosensiblen Menschen verursachen. Was diesbezügliche Forschungen und Messungen seit Jahrzehnten bestätigen.

Interessant dabei ist, dass diese Studien belegen, dass es bereits weit unter den heute gültigen Grenzwerten Gen- oder Zellschäden z. B. durch Mobilfunk gibt und damit die heute geltenden Grenzwerte tatsächlich beträchtlich reduziert werden müssten, weil sie nicht wirklich schützen.

Zitat:

„DNA-Strangbrüche treten bereits bei einem Vierzigstel des Grenzwertes auf. UMTS-Signale sind damit fast zehnmal wirksamer (genschädigender) als GSM-Signale.“

Prof. Dr. Franz Adlkofer (Leiter der EU-finanzierten REFLEX-Studie v. 2000-2004), In: Zeitenschriften, Ausgabe Nr. 64. 2009. S. 19

Grenzwerte, die schützen sollen, es aber oft nicht tun

Die schädliche Wirkung der verschiedenen Strahlungsbereiche, Frequenzen bzw. elektromagnetischen Felder hängt dabei auch von der Höhe der jeweiligen Frequenzen oder Felder ab. Oder, anders ausgedrückt: gibt es hier eine Grenze dessen, was verkraftbar ist. Und diese Grenzen oder Grenzwerte werden leider oft an wirtschaftliche Interessen angepasst, weshalb ein Jahrzehnte andauernder Kampf um die gesetzlich verankerten Grenzwerte tobt.

Thermische Wirkungen werden erlaubt, nichtthermische Wirkungen verleugnet und bestritten

Dabei werden beim Mobilfunk beispielsweise nur thermische Wirkungen als Entscheidungsgrundlage zur Festlegung der Grenzwerte genommen. Während man nichtthermische Wirkungen und Studien, eben wie die aktuell sogar vor Gericht bestätigte Echtheit der Forschungsergebnisse der REFLEX-Studie komplett verneint, vergisst, diskreditiert oder sogar willentlich ignoriert. Wie ich bereits in meinem anderen Blogbeitrag zu Elektrosensibilität schilderte.

Gegensätzliche Interessen

So forderte bereits 2005 zum damaligen noch nicht so leistungsfähigen GSM-Mobilfunknetz Dr. Gerd Oberfeld, Umweltmediziner der Landessanitätsdirektion Salzburg, Referent der Österreichischen Ärztekammer im Österreichischen Ärztemagazin (Heft 6, 2005). Zitat:

„Zum Schutz der individuellen und öffentlichen Gesundheit werden basierend auf dem heutigen wissenschaftlichen und empirischen Kenntnisstand diese Zielwerte vorgeschlagen: GSM-Mobilfunk im Freien 10 µW/m², in Innenräumen 1 µW/m².”

Während Prof. Dr. Jürgen Bernhardt, ehemaliger Vorsitzender des industrienahen Gremiums der ICNIRP (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection), welches die Grenzwertempfehlungen herausgibt, öffentlich anmerkte. Zitat:

„Wenn man die Grenzwerte reduziert, dann macht man die Wirtschaft kaputt, dann wird der Standort Deutschland gefährdet.“

Womit das weltweit wachsende und sich nun verschärfende Dilemma entgegengesetzter wirtschaftlicher und gesundheitlicher Interessen immer deutlicher abzeichnet. Aber schauen wir uns, bevor wir uns auf die öffentliche Diskussion der Befürworter und Kritiker einlassen, erst einmal näher an, welche Anwendungen und Geräte eigentlich E-Smog verursachen.

3. Welche technischen Anwendungen oder Geräte verursachen schädliche Wirkungen/Elektrosmog?

Wenn wir uns anschauen, was eigentlich alles um uns funkt, strahlt oder E-Smog erzeugt, kommen wir bald zu dem Schluss, dass im Grunde nahezu alles, was auf künstlich gepulsten Wechselstromfeldern basiert, für uns und alle Lebewesen, die genetisch an natürliche Gleichstromfelder angepasst sind, störend wirken oder mehr oder weniger schädlich ist:

  • Funksender
  • Funktelefone
  • Schnurlostelefone
  • Handys
  • Bildschirmgeräte, Computer
  • Hochspannungsleitungen
  • Netzspannungen mit 230 V/50 Hz. (elektrische Stromkabel),
  • Mikrowellenherde
  • Radiowecker
  • Heizkissen/Heizdecken
  • Kühlgeräte/Gefrierschränke
  • Geräte mit Elektroantrieb, (auch Elektroautos etc.)
  • Elektroheizungen und sonstige elektrische Geräte
  • elektrostatische Aufladungen und elektronische Körperhilfen usw.

Die Störung technischer Geräte durch E-Smog

Doch nicht nur wir Menschen oder Pflanzen, Tiere und Insekten reagieren sensibel auf Elektrosmog oder Funkstrahlung: Wir alle kennen die Durchsage in Flugzeugen: „Bitte die Handys oder Laptops ausschalten“, um die Bordcomputer beim Start nicht zu stören. Der negative Effekt des E-Smogs wirkt sich also auch auf viele technische Geräte aus und kann dort sogar messtechnisch nachgewiesen werden. Zum Beispiel bei:

  • Radiogeräten
  • Fernsehern
  • Audio-Anlagen
  • Videoanlagen
  • Antennenanlagen
  • Kabelanlagen
  • Satellitenempfangsanlagen
  • Computern
  • Kraftfahrzeugen
  • elektrischen und elektronischen Haushaltsgeräten
  • oder portablen elektronischen Geräten und Vielem mehr.

(Quelle: Freyer, Ulrich: Elektrosmog erkennen und beseitigen. Franzis Verlag Poing 1998)

4. Strahlungsbereiche von Elektrosmog

Deshalb können wir Elektrosmog allgemein in 5 Strahlungsbereiche untergliedern:

  • Elektrische Wechselfelder (Niederfrequenz)
  • Magnetische Wechselfelder (Niederfrequenz)
  • Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz)
  • Elektrische Gleichfelder (Elektrostatik)
  • Magnetische Gleichfelder (Magnetostatik)

Offizielle Grenzwerte des Mobilfunks

Die nachfolgende Abbildung des Informationszentrums Mobilfunk möchte dem Interessierten zeigen, inwieweit hier die gesundheitlichen Empfehlungen von im Freien 10 µW/m², in Innenräumen 1 µW/m² (Mikrowatt je m² / also millionstel Watt) für gesundheitlich unbedenkliche Wirkungen, bis hin zu den für 5G von der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICNIRP) neu empfohlenen Frequenzbereichen von 61 V/m² auseinandergehen:

Abb.: Von der ICNIRP für den Frequenzbereich des Mobilfunks empfohlene Grenzwerte, Bildquelle: https://www.informationszentrum-mobilfunk.de/mediathek/grafiken/von-der-icnirp-fuer-den-frequenzbereich-des-mobilfunks-empfohlene-grenzwerte

Dabei ist interessant, dass das Gesetz zum Schutz vor Elektrosmog nicht für Handys oder Haushaltsgeräte gilt, wie ein Beitrag bei www.elektrosmog.com verrät. Diese sind also davon ausgeklammert, obwohl sie auch Elektrosmog erzeugen.

Zitat:

„Das Gesetz zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NiSG) gilt für den Betrieb von Anlagen zur medizinischen Anwendung sowie wirtschaftlich genutzte Anlagen mit Anwendungen außerhalb der Medizin. Für den Schutz der Allgemeinheit vor der Einwirkung nichtionisierender elektromagnetischer Felder sind in der Verordnung über elektromagnetische Felder (26. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz, 26. BImSchV) Grenzwerte festgelegt. Nicht ortsfeste Quellen wie Haushaltsgeräte oder Handys werden von der 26. BImSchV nicht erfasst. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) trägt die Weltgesundheitsorganisation (WHO)-Empfehlungen zum vorsorglichen Gesundheitsschutz mit. Vor diesem Hintergrund plant das BfS, vor allem die Forschung zur Klärung der Datenlage zu intensivieren und die Kommunikation in diesem Bereich zu verstärken.“

5. Elektrosmog, ein wachsendes Alltagsproblem?

Je nachdem, inwieweit unser Immunsystem intakt ist oder in welchem Ausmaß wir elektromagnetischen Störfeldern ausgesetzt sind, wird unsere Immunabwehr bemüht sein, die durch Funkwellen, E-Smog oder elektrische Geräte ausgehende künstliche Strahlung zu neutralisieren und den Schaden zu reparieren, aber insgesamt kommt mit wachsender Vernetzung, dem 5G-Ausbau und immer mehr elektrischen oder elektronischen Geräten immer mehr Elektrosmog und damit auch physische Belastung hinzu. Weshalb es für unsere Immunabwehr immer schwieriger wird, dem auf natürlichem Wege (durch Schlaf, Urlaub in funkfreien Gebieten etc.) entgegenzuwirken.

Sogar unsere Behörden sind sich seit einiger Zeit nicht sicher, wohin diese Situation der fortschreitenden totalen Vernetzung noch führen wird.

Zitat (Gunhild Lütge, 20.10.2005, Die Zeit: Macht Mobilfunk krank?):

„Selbst die Strahlenschutzkommission, welche die Bundesregierung berät und nicht im Verdacht steht, Gefahren zu übertreiben, warnt in ihrem Jahresbericht: ,Ein zunehmend drängendes Problem besteht darin, dass in der menschlichen Umgebung die Zahl der Geräte, die elektromagnetische Felder produzieren, dramatisch zunimmt.’ Jedes einzelne Gerät bleibe zwar unterhalb der Grenzwerte, aber in der Summe bestünde durchaus die Gefahr, dass sie überschritten würden. Zudem sind diese Werte eine Art Hilfskonstruktion. Sie schließen nur aus, dass es zu einer Erwärmung von Gewebe kommt. Ob aber eine Strahlenbelastung auch unterhalb der Grenzwerte schädlich ist, gilt bis heute als umstritten. Erste Hinweise darauf gibt es durchaus, aber noch keine wissenschaftlichen Nachweise.“

Trotz dieser ernstzunehmenden Bedenken schreitet der Netzausbau aber ungebremst voran und es halten immer mehr elektrische Geräte Einzug in unseren Alltag. Im Zeitalter der Robotik und des zu erwartenden industriellen Fortschritts wollen wir davon nichts hören. Weshalb Mahner leicht als Verschwörungstheoretiker oder Schwarzmaler bezeichnet werden.

6. Krankheitsbilder und Beschwerden, die durch Elektrosmog ausgelöst werden können

Schauen wir uns deshalb die gesundheitlichen Aspekte von dem, was Elektrosmog mit uns leidenschaftlich gern und viel funkvernetzten Menschen körperlich, geistig oder seelisch neben einer „thermischen anerkannten Wirkung“ macht, einmal näher an. Zahlreiche Studien oder auch langjährige Beobachtungen von Ärzten belegen, dass beispielsweise der weitverbreitete Mobilfunk:

  • den Schlaf stört
  • die Reaktionszeit verändert
  • die Funktion der Blut-Hirn-Schranke einschränkt
  • Konzentrationsschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Unwohlsein und Gedächtnisverlust bewirkt
  • die Spermienanzahl verringert
  • die Melatonin-Produktion verringert
  • DNA-Stränge bricht
  • die Zellperforation erhöht
  • den Blutdruck steigen lässt
  • Herzschrittmacher beeinflusst
  • und das Krebsrisiko erhöht
  • insbesondere Gehirntumor bei Menschen.

Womit ein allgemeines Unwohlbefinden offenbar wird, das sich bis auf den Hormonspiegel oder die Zellkommunikation usw. zurückverfolgen lässt. Womit wir beim Thema der öffentlich bestrittenen, nichtthermischen Wirkungen angekommen sind.

Elektrosmog, Melatonin-Mangel und seine gesundheitlichen Folgen

Beim immer mehr zunehmenden gesellschaftlichen Problem mit Schlafstörungen, chronischer Müdigkeit oder Erschöpfungszuständen (Stichwort Burnout) in einer immer mehr elektronisch oder funkvernetzten Welt kann leicht ein Zusammenhang mit dem Melatonin-Mangel, einem Hormon, das in der Zirbeldrüse erzeugt wird und vom Tag-Nacht-Rhythmus gesteuert wird, hergestellt werden. Denn Mobilfunk ist dafür bekannt, dass er den Melatonin-Spiegel negativ beeinflusst. Weniger Melatonin (und innere Ausgeglichenheit) verursacht als Folge dann Depressionen, Unruhe oder Schlafstörungen. Und schwächt somit das Immunsystem. Denn erholsamer Schlaf wirkt wahre Wunder, wie wir alle wissen.

Außerdem fängt Melatonin freie Radikale, (aggressiver Moleküle, die Erbänderungen in Zellen hervorrufen und somit Krebs erzeugen können), weshalb fehlendes Melatonin ein erhöhtes Krebsrisiko bedeutet.

ATP

Adenosintriphosphat, kurz ATP genannt, ist ebenfalls wie Melatonin unglaublich wichtig für uns, speziell für unseren Energie- und Leistungshaushalt. Denn es ist unser Energielieferant und wird für alle geistige wie körperliche Arbeit benötigt. Wobei unser Gehirn es in den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen, selbst synthetisiert. Mobilfunk, starker Handykonsum, WLAN, Bildschirmstrahlung usw. senken den ATP-Spiegel und schwächen unsere Leistungsfähigkeit. Weshalb wir uns auch nach langer Bildschirmarbeit ausgezehrt und erschöpft fühlen. (Siehe Interview mit Dr. Barry Trower auf der DVD von Lothar Moll und Klaus Scheidsteiger „Die gesundheitliche Wirkung der Mobilfunkstrahlung-Faktencheck“ / www.faktencheck-mobilfunkstrahlung.de).

 

Fortsetzung folgt …

 

Quellen

Internet

Zeitschriften & Bücher

  • Freyer, Ulrich: Elektrosmog erkennen und beseitigen. Franzis Verlag. Berlin 1998 / ISBN 3772368336
  • Seiler, Benjamin: Mobilfunk: Tötet er unsere Vögel und Bienen? Zeitenschrift. Ausgabe 64. 2009. S. 19

 

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Hinweis: Der Artikel gibt die Meinung des Autors wieder, stellt aber nicht notwendigerweise den Standpunkt der Waveguard GmbH dar.

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Maik Lindner

Maik Lindner

Maik Lindner, geb. 1968, beschäftigt sich seit 25 Jahren mit alternativen Entwicklungen und Tendenzen in Gesellschaft, Technik, Zukunft und Leben. Oder erforscht philosophische Gedanken zum Menschsein und seinen Potentialen. Er lebt im Großraum München, arbeitet im sozialen Bereich und schreibt Bücher zu verschiedenen Themen. Mehr Informationen unter: https://maik-lindner.jimdosite.com/

2 Kommentare zu „Elektrosmog, die unterschätzte Gefahr − Teil 1: Grenzwerte, Frequenzen, Gesundheit“

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